Freitag, 02.05.2014

"Eine Mogelpackung"

China hat zum 1. März 2014 sein Gesellschaftsgesetz geändert. Die zusätzlich speziell für ausländisch investierte Unternehmen geltenden Regelungen wurden daraufhin ebenfalls angepasst. Ulrike Glück, Managing Partner bei CMS Hasche Sigle in Shanghai, erläutert die Auswirkungen für deutsche Unternehmen mit Engagement in China.

Markt und Mittelstand: Was ist die bedeutendste Änderung im chinesischen Gesellschaftsrecht für ausländische Investoren?

Ulrike Glück: Die relevanteste Änderung ist, dass die Fristen zur Einzahlung des Stammkapitals weggefallen sind. Bislang mussten zu Beginn 15 Prozent eingezahlt werden, der...