Donnerstag, 17.05.2012
06.02.12 17:33

Bezahlungsmodelle für das Produzierende Gewerbe

Neue Schichtmodelle

Von Joachim Kary

Weniger Arbeit und mehr Lohn - das geht. Wer seine Schichtpläne überdenkt, kann Potential heben. Voraussetzung ist allerdings, dass die Auftragsbücher gut gefüllt sind.

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Das Produktive

Schichtplan alt

 

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Sa und So

6.00 – 14:00

Schicht 1

Schicht 1

Schicht 1

Schicht 1

Schicht1

zu

14:00 – 22:00

Schicht 2

Schicht 2

Schicht 2

Schicht 2

Schicht 2

 zu

22:00 – 6:00

Wartung/Schicht3

Leerstand

Wartung/Schicht3

Wartung/Schicht3

Leerstand

 zu

 

Schichtplan neu

 

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

0:00 – 6:00

Schicht 1

Schicht 1

Schicht 1

Schicht 1

Schicht 1

Schicht 1

Wartung

Schicht 1

6:00 – 12:00

Schicht 2

Schicht 2

Schicht 2

Schicht 2

Schicht 2

Schicht 2

Wartung

Schicht 2

12:00 – 18:00

Schicht 3

Schicht 3

Schicht 3

Schicht 3

Schicht 3

Schicht 3

Wartung

Schicht 3

18:00 – 24:00

Schicht

Schicht 4

Schicht 4

Schicht 4

Schicht 4

Schicht 4

Wartung

Schicht 3

 

 

 

Das Modell

                         
Für wen:
Produzierende Unternehmen                             
Voraussetzung:
- hohe Auslastung der Maschinen
- konstanter Auftragsbestand
Wie es funktioniert:
Statt 7,5 Stunden arbeiten die Schichten jeweils nur sechs Stunden. Dafür wird im Vierschichtbetrieb von Montag bis Samstag produziert. Sonntags werden die Maschinen gewartet. Mitarbeiter arbeiten weniger, verdienen aber mehr, da sie am Ertrag beteiligt sind. Seit der Umstellung ist das Unternehmen deutlich produktiver.
Chance:
Produktivität steigt, da die Standzeiten der Maschinen geringer sind und die Fehltage wegen der geringeren Arbeitsbelastung sinken. Außerdem muss das Unternehmen den Mitarbeitern keine Pausen mehr bezahlen. Pausen sind erst nach sechs Stunden Arbeitszeit gesetzlich vorgeschrieben.
Risiko:
Bei Auftragsrückgang wird das Unternehmen schnell unproduktiv.


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