von Michael Dörfler
Seltene Erden sind die Rohstoffe, ohne die die Zukunft nicht auskommt: Elektromotoren, Laser, LCD-Monitore, Windkraftanlagen, Keramiken. Dumm nur, dass China Zugriff auf rund 95 Prozent dieser Rohstoffe hat – und immer weniger davon teilen will.

Bei der Rohstoffpolitik setzt die chinesische Regierung ihre Machtposition mit hohen Exportzöllen oder Verknappung konsequent ein. Die Folgen für die mittelständischen Fertigungs-Unternehmen, die etwa Neodym für Magnete benötigen, sind höhere Beschaffungspreise und eine ungewisse Versorgungssituation. Denn trotz der anlaufenden Reaktivierung stillgelegter Bergwerke in den USA und Australien wird sich so schnell nichts ändern. Von der für 2012 erwarteten Fördermenge werden voraussichtlich nur 40.000 Tonnen in Australien, den USA und Brasilien abgebaut werden. China könnte hingegen 140.000 Tonnen liefern – wenn es die Regierung in Peking zulässt.
Wie sich Unternehmer auf die Situation einstellen können, zeigen diese Materialien und Informationen:
Überblick über die Rohstoffentwicklung aus offizieller Sicht
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe
Ausführliche Studie zur Rohstoff-Versorgung
Rohstoffbedarf für Zukunftstechnologien
Einschätzungen von Unternehmer-Verbänden
Die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft ist bedroht
Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft: Gutachten über Risiken der Rohstoffversorgung
Warnung vor der Rohstofflücke
Wirtschaftsvereinigung Metalle: Sicherung der Rohstoffversorgung der Industrie
Naturwissenschaftliche Informationen zu Seltene Erden
Übersicht über die chemischen Eigenschaften
Chemie der Seltenen Erden
Rohstoffvorkommen und industrieller Einsatz
Seltene Erden – Metalle von der Lagerstätte bis zur Verwendung
Deutscher Bürgerpreis für Mittelständler: In der Kategorie „Engagierte Unternehmer“ werden Inhaber von
(Familien-)Unternehmen gesucht, die sich ehrenamtlich für die Gemeinschaft starkmachen.