Bibel des Hauses
Finanzbuch schafft Vertrauen
Ein zweibändiges Finanzbuch als „Bibel des Hauses“. Um verloren gegangenes Vertrauen der Banken wiederzugewinnen, hatte Bruno Stricker, Geschäftsführer von Msp Druck und Medien (im Bild rechts; Bildquelle: Msp Druck und Medien), die Idee, eine Art Geschäftsbericht zu erstellen, der das Unternehmen vollständig transparent macht. Kennzahlen, Planrechnungen, ein internes Rating, Worst-Case-Szenarien, konkrete Zielverlautbarungen sowie ausführliche Kunden- und Wettbewerbsanalysen werden dort abgebildet. Dieses Finanzbuch gab Stricker seinen Finanzpartnern in die Hand und bekam nach anfänglicher Skepsis positive Reaktionen.
„Mittlerweile ist das Buch ein roter Faden für die Finanzpartner, aber auch für die Unternehmensführung“, sagt der Geschäftsführer. Gleich im Januar, zu Beginn jeden Jahres, startet die Auswertung. Anfang Februar wird das fertige Werk an die Finanzpartner verschickt. Ausgewählte Partner erhalten einen zweiten Band, der alle Verträge des Unternehmens inklusive Bewertung enthält.
Gute Finanzkommunikation ist echtes Geld wert. Hard Facts könnten sie durch Transparenz und Kommunikation zwar nicht beeinflussen, erklärt Stricker, Soft Facts aber durchaus. In Zahlen ausgedrückt entspricht das der ersten und zweiten Nachkommastelle beim Zinssatz. „Die Banken kommen auf uns zu, fragen, wie sie bei bestimmten Projekten helfen können und bieten uns neue Finanzierungsmittel an“, sagt Stricker. Es entstehe ein richtiger Wettbewerb der Finanzierungspartner untereinander.
Die Idee in Kürze:
Name: Finanzbuch
Wer: Geschäftsführung für Finanzpartner
Wie: Eine Art Geschäftsbericht, der bestimmte Kennzahlen, Planrechnungen, Zielverlautbarungen oder Kunden- und Wettbewerbsanalysen bis hin zu Verträgen enthalten kann.
Warum: Mehr Transparenz und Kommunikation im Umgang mit Banken und anderen Finanzpartnern steigert nicht nur das Vertrauen, sondern erleichtert und verbilligt auch den Kapitalzugang.
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