Dienstag, 22.05.2012
18.08.10 09:52

Medizintechnik-Experten dringend gesucht

Von Michael Dörfler

In den Betrieben der Medizintechnologie sind die Berufsaussichten für Ingenieure nach Ansicht von 94 Prozent der Unternehmen gut bis sehr gut. Bei Fachkräften lag der Wert bei 98 Prozent. Das zeigt eine Online-Umfrage des *Bundesverbands Medizintechnologie e.V.*.

Kommentare

(mid) In den Betrieben der Medizintechnologie sind die Berufsaussichten für Ingenieure nach Ansicht von 94 Prozent der Unternehmen gut bis sehr gut. Bei Fachkräften lag der Wert bei 98 Prozent. Das zeigt eine Online-Umfrage des Bundesverbands Medizintechnologie e.V. (BVMed), an der sich 94 Unternehmen aus der Medizinprodukteindustrie beteiligten.

 

Offene Stellen sind zu haben im Vertrieb (66 der 94 Unternehmen), in Marketing und Kommunikation (35), Key Account Management (27) und Forschung & Entwicklung (24). Nur 4 Prozent gaben an, derzeit keine offenen Stellen zu bieten. Für 91 Prozent der Unternehmen ist es schwierig, die offenen Stellen zu besetzen. Das betrifft vor allem den Vertrieb, aber auch das Key Account Management und die Forschung. Defizite in der Schulausbildung sehen die MedTech-Unternehmen bei den Fremdsprachen sowie in Mathematik und Physik.

 

Knapp zwei Drittel der Unternehmen sind der Ansicht, dass eine Modernisierung der Qualifizierung im medizinisch-technischen Bereich dringend erforderlich ist, um mit dem Innovationstempo der MedTech-Branche Schritt halten zu können. 79 Prozent erwarten, dass die medizintechnische Ausbildung interdisziplinärer werden müsse und die Bereiche Medizintechnik, IT und Krankenhausprozesse umfassen sollte. Verstärkt werden sollten betriebswirtschaftliche Kenntnisse und Vermarktungsstrategien.

 

Quelle: Bundesverband Medizintechnologie, Markt und Mittelstand

 

Weitere themenrelevante Artikel:

 

Umfrage: Fachkräftemangel erschwert Neueinstellungen

 

Gesunde Aussichten für deutsche Medizintechnik

 

Medizintechnik setzt auf deutschen Markt