Dienstag, 22.05.2012
06.08.10 11:10

Deutsche Industrie wächst munter weiter

Von Axel Rose

Die deutsche Industrie setzt ihren Höhenflug weiter fort. Der Der saisonbereinigte *Markit/BME-Einkaufsmanager-Index* (EMI) – ein Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung – stieg im Juli um 2,8 Zähler auf 61.2 Punkte. Das ist der zweithöchste Wert seit Umfragebeginn im April 1996.

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(axr) Die deutsche Industrie setzt ihren Höhenflug fort. Der Der saisonbereinigte Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI) – ein Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung – stieg im Juli um 2,8 Zähler auf 61.2 Punkte. Das ist der zweithöchste Wert seit Umfragebeginn im April 1996. „Das Sommermärchen 2010 der deutschen Industrie hält an. Im Wettbewerb der konjunkturellen Erholung belegt Deutschland einen der vordersten Plätze“, kommentiert Dr. Gertrud R. Traud, Chefvolkswirtin der Landesbank Hessen-Thüringen, die jüngsten EMI-Zahlen.

 

Besonders die Teilbereiche Produktion und Auftragseingang konnten zulegen: Der Teilindex Leistung stieg von 60,3 im Juni auf aktuell 63,6 Punkte. Der Index für Neubestellungen wuchs um mehr als fünf Punkte auf 63,2 Zähler. Die Auslandsbestellungen blieben dabei zwar auf hohem Niveau, trieben die Entwicklung aber nicht wie in den Vormonaten voran. Der Konsumgüterbereich musste sogar Einbußen verkraften.

 

Dank voller Auftragsbücher nahmen auch Kapazitätsauslastung und Beschäftigung zu. Vor allem im Vorleistungs- und Investitionsgüterbereich wurden zahlreiche neue Stellen geschaffen. Lieferengpässe und der schwache Euro hielten den Index der Einkaufspreise oben, obwohl der Preisauftrieb sich zum dritten Mal in Folge verlangsamte. Für die Zukunft rechnen die Experten des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) aufgrund des nachlassenden Welthandels und der hohen Exportabhängigkeit der deutschen Industrie mit nachlassender Dynamik. Spätestens im Herbst finde das Sommermärchen sein Ende.

 

Quelle: BME, Markt und Mittelstand

 

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