Einzelhandel kommt nicht in Schwung
(anm) Im deutschen Einzelhandel hat der Monat März keine Frühlingsgefühle aufkommen lassen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist der Umsatz im Vergleich zum Vormonat um 1,8 Prozent gesunken. Preisbereinigt belief sich das Minus sogar auf 2,4 Prozent. Das Plus vom Februar, das 1,1 Prozent erreichte, wurde damit komplett aufgezehrt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnte der Einzelhandel mit 3,9 (preisbereinigt 2,7 Prozent) allerdings die stärksten Zuwächse seit September 2008.
Am meisten legte zu Frühlingsbeginn der Textil- und Bekleidungshandel zu, der 9,5 Prozent mehr in den Kassen zählte als vor Jahresfrist. Der Umsatz mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf stieg um 6,8 Prozent. Dagegen sanken die Einnahmen im Internet- und Versandhandel: Die Firmen setzten 6 Prozent weniger um. Der Grund dafür dürfte die Insolvenz Versandhändlers sein.
Quelle: Destatis, Reuters, Markt und Mittelstand