Der deutsche Export schrumpfte nach Angaben des *Statistischen Bundesamtes um 6,3 Prozent im Vergleich zum vergangenen Dezember. Das war der stärkste Einbruch seit Januar 2009. Damals lag der Rückgang bei 7,2 Prozent. Wie das Handelsblatt berichtet, hatten Analysten eigentlich mit einem Plus von 0,8 Prozent gerechnet.
Der Umsatz in der Dienstleistungsbranche ist im vierten Quartal 2009 gesunken. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) verringerte er im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal um 5,1 Prozent.
Jahrelang hat sich Deutschland für seine Exportwirtschaft schöngehungert. Sehnsüchtig wartet das Land, dass der Export wieder an- und die Wirtschaft mitzieht. Doch das wird diesmal nicht passieren. In den vergangenen Jahren hat allein der Export verhindert, dass Deutschlands Wirtschaft Schlusslicht in Europa ist.
Jedes dritte deutsche Unternehmen will dieses Jahr die Mitarbeiterzahl reduzieren. Die Pläne überraschen. Nach Angaben einer Studie des Personalberatungsunternehmens Kienbaum erwartet die Hälfte aller Firmen eine positive Geschäftsentwicklung.
Nicht nur in Bankenkreisen wird zurzeit über Boni-Zahlungen diskutiert. Auch in mittelständischen Unternehmen sind variable und erfolgsabhängige Vergütungssysteme und Sonderzahlungen längst üblich.
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten denken Unternehmer darüber nach, die Sonderzahlungen zu kürzen und so Entlassungen zu vermeiden.
(jok) Rund 27.648 Euro brutto verdienten Arbeitnehmer durchschnittlich im vergangenen Jahr. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sank der Bruttoverdienst damit um 0,4 Prozent. Dies ist der erste Rückgang in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.
Grund für das Sinken des Verdienstes ist hauptsächlich der Ausbau der Kurzarbeit sowie der Abbau von Überstunden. Auch die neue Buchung der Beiträge zur privaten Krankenversicherung als Sozialbeitrag wirkte sich ebenfalls verringernd aus.
Quellen: Destatis, Markt und Mittelstand
Deutscher Bürgerpreis für Mittelständler: In der Kategorie „Engagierte Unternehmer“ werden Inhaber von
(Familien-)Unternehmen gesucht, die sich ehrenamtlich für die Gemeinschaft starkmachen.