Die deutsche chemische Industrie konnte im zweiten Quartal 2010 Produktion und Umsatz weiter steigern. Während die Produktion gegenüber dem Vorquartal um 1,5 Prozent zulegte, erhöhte sich der Umsatz um mehr als 5 Prozent. Diese Zahlen veröffentlichte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) heute in einem aktuellen Quartalsbericht.
Die Auftragseingänge der Industrie haben im Juni diesen Jahres im Vergleich zum Mai um 3,2 Prozent zugelegt. Vor allem Großaufträge aus dem Ausland im Bereich des Fahrzeugbaus sorgten für den Auftrieb. Im Vergleich zum ersten Quartal stieg die Auftragslage um 7,7 Prozentpunkte. Die positive Entwicklung wird vor allem durch ausländische Auftraggeber gestützt.
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Deutsche Kunststoff- und Gummimaschinen werden weltweit am stärksten nachgefragt. Trotz des starken Einbruchs des globalen Marktes für die Maschinen haben deutsche Hersteller ihre Marktstellung im ersten Halbjahr 2010 behauptet. 2009 kamen 24 Prozent der weltweiten Lieferungen aus Deutschland.
Die weltweite Autoproduktion erreicht dieses Jahr Vorkrisenniveau. Das prognostiziert die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers.
Die Maschinenbauproduktion lag in den ersten fünf Monaten noch um 1,3 Prozent unter dem Niveau des Krisenjahres 2009. Dass der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) seine Produktionsprognose für das Gesamtjahr 2010 trotzdem auf drei Prozent reales Wachstum angehoben hat, liegt an der Entwicklung des Auftragseingangs.
Den fünften Monat in Folge könnten mittelständische IT-Firmen ihren Umsatz steigern. Im Juni stieg der IT-Mittelstandindex, der die realisierten Umsätze widerspiegelt um einen auf aktuell 122 Punkte. Damit bewegen sich die Umsätze der Branche konstant nach oben.
Deutscher Bürgerpreis für Mittelständler: In der Kategorie „Engagierte Unternehmer“ werden Inhaber von
(Familien-)Unternehmen gesucht, die sich ehrenamtlich für die Gemeinschaft starkmachen.