E-Bilanz
Mittelständler brauchen Nachhilfe
Für die E-Bilanz bietet sich eine parallele Rechnungslegung an. Mit den Unterschieden zwischen Handels- und Steuerrecht beschäftigen sich derzeit aber nur rund 37 Prozent der Unternehmen. Und nur 16 Prozent bilden Übergangsrechnungen von der Handels- in die Steuerbilanz direkt in ihrem Rechnungswesen ab. Eine separate Steuerbilanz neben dem HGB-Abschluss erstellen nur 17 Prozent der Unternehmen. Zu diesen Ergebnissen kam das Unternehmen Diamant Software in einer aktuellen Umfrage.
Besonders die Abbildung der steuerrechtlichen Wertansätze ist aber wichtig für die E-Bilanz. Das Steuerrecht wird mit der E-Bilanz als integrierte Steuerbuchführung innerhalb der Buchhaltung umgesetzt. Für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2012 anfangen, ist die E-Bilanz verpflichtend.
Rund 40 Prozent der befragten Unternehmen erstellen ihren Jahresabschluss ohne Unterstützung durch einen Steuerberater. Und jeder zweite beschäftigt sich auch Unterjährig mit Abschlüssen.
Quellen: Markt und Mittelstand, Diamant Software
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