Donnerstag, 17.05.2012
Finanzierung
17.02.12 13:24

E-Bilanz

Mittelständler brauchen Nachhilfe

Von Stefanie Gerdsmeier

Nur jeder fünfte Mittelständler hat das fachliche Know-how, um den Anforderungen der E-Bilanz gerecht zu werden. Besonders bei der Abbildung der steuerlichen Wertansätze hapert es noch bei vielen Firmen.

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Für die E-Bilanz bietet sich eine parallele Rechnungslegung an. Mit den Unterschieden zwischen Handels- und Steuerrecht beschäftigen sich derzeit aber nur rund 37 Prozent der Unternehmen. Und nur 16 Prozent bilden Übergangsrechnungen von der Handels- in die Steuerbilanz direkt in ihrem Rechnungswesen ab. Eine separate Steuerbilanz neben dem HGB-Abschluss erstellen nur 17 Prozent der Unternehmen. Zu diesen Ergebnissen kam das Unternehmen Diamant Software in einer aktuellen Umfrage.


Besonders die Abbildung der steuerrechtlichen Wertansätze ist aber wichtig für die E-Bilanz. Das Steuerrecht wird mit der E-Bilanz als integrierte Steuerbuchführung innerhalb der Buchhaltung umgesetzt. Für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2012 anfangen, ist die E-Bilanz verpflichtend.


Rund 40 Prozent der befragten Unternehmen erstellen ihren Jahresabschluss ohne Unterstützung durch einen Steuerberater. Und jeder zweite beschäftigt sich auch Unterjährig mit Abschlüssen.

 


Quellen: Markt und Mittelstand, Diamant Software