Ende des China-Booms für Autobauer?
Die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, dass die Regierung „ausländischem Kapital in der Autoindustrie die Unterstützung entziehen“ wolle. Auslandsinvestitionen wurden von „zu ermutigen“ auf „zu erlauben“ herabgestuft. Mit diesem Schritt möchte die chinesische Regierung heimische Konzerne schützen, die zuletzt vermehrt nicht mit der ausländischen Konkurrenz Schritt halten konnten.
Dirk Moens, Generalsekretär der Europäischen Handelskammer in China, riet dennoch zur Entspannung: „Solange Investitionen nicht eingeschränkt oder verboten werden, gehen wir davon aus, dass sich die Regeln darauf beziehen, den Neueintritt in den Markt zu limitieren“, sagte er gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
China ist derzeit der größte Automobilmarkt und ein wichtiger Wachstumsmarkt.
Quellen: Markt und Mittelstand, F.A.Z.