Donnerstag, 17.05.2012
Produktion & Technologie
12.01.12 12:08

Innovationen: Deutschland vorne dabei

Von Axel Rose

Unternehmen finden in Deutschland gute Innovationsbedingungen vor. Im internationalen Vergleich von 28 OECD-Ländern belegt Deutschland den sechsten Platz, zeigt der *INSM-Innovationsmonitor 2012*, der vom *Institut der deutschen Wirtschaft* Köln (IW) im Auftrag der *Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft* (INSM) erstellt wurde.

 

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Innovationen: Deutschland vorne dabei

(axr) Unternehmen finden in Deutschland gute Innovationsbedingungen vor. Im internationalen Vergleich von 28 OECD-Ländern belegt Deutschland den sechsten Platz, zeigt der INSM-Innovationsmonitor 2012, der vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellt wurde.

 

Deutschland zeichnet sich besonders durch ein gutes Angebot an innovationsrelevanten Arbeitskräften, die Forschungsleistung der Unternehmen sowie die Qualität des Bildungssystems aus. Nachholbedarf besteht hingegen bei der Erschließung von Fachkräftepotenzialen. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und auszubauen, müsse die deutsche Politik die Anzahl der Studierenden in den technischen Fächern erhöhen sowie den Zuzug qualifizierter Arbeitskräfte vergrößern. „Deutschland muss innovationsfreundliche Rahmenbedingungen schaffen – das ist so wichtig wie nie zuvor. Denn nur mit erfolgreichen Innovationen werden wir nachhaltiges Wachstum generieren können und damit unseren Wohlstand erhalten und stärken“, sagt Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der INSM.

 

Innovationskraft und Bonität

An der Spitze des Gesamtrankings stehen Finnland und die Schweiz, gefolgt von Korea, Dänemark und Kanada. Am Ende finden sich die Türkei und die Euro-Krisenländer Griechenland, Italien, Portugal, Irland und Spanien wieder. Aber auch die erfolgreicheren Staaten können sich auf ihren Lorbeeren nicht ausruhen. Besonders China holt schnell auf und wird von einem gefürchteten Imitator immer mehr zu einem ernstzunehmenden Innovationskonkurrenten.

 

Die Rangliste unterlegt ein weiteres wichtiges Ergebnis der Studie: Es existiert ein Zusammenhang zwischen der Innovationskraft und dem Bonitätsrating eines Landes. „Unter den besten acht Ländern im Innovationsranking erreichen sieben eine AAA-Bewertung ihrer Länderbonität. Unter den letzten elf Plätzen weist kein Land dieses Rating auf“, erklärt Dr. Hans-Peter Klös, Geschäftsführer des IW Köln. Über Fortschritte bei der Innovationskraft könnten die Euro-Krisenländer ihre Wachstumsperspektiven deutlich verbessern und damit den notwendigen Konsolidierungskurs unterstützen.

 

Quelle: INSM, Markt und Mittelstand

Bildquelle: Gerd Altmann / pixelio.de

 

Weitere Informationen rund um das Thema Innovationen finden Sie hier:

 

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