Dienstag, 22.05.2012
Strategie & Personal
15.09.11 09:00

Blaumach-Pläne der Arbeitnehmer stehen für die kommenden Monate

Von Stefanie Senfter

Eine Million deutsche Arbeitnehmer planen im Herbst und Winter krank zu machen. Das sind rund 3 Prozent der Arbeitnehmer. 686.505 der Mitarbeiter sind noch am überlegen, ob und wann sie blau machen wollen, wie eine Umfrage des Börsenportals Börsennews und dem Marktforschungsinstitut TNS Emnid ergeben hat. Durch das Krankfeiern ergibt sich ein Schaden von 1,24 Milliarden Euro für die Wirtschaft.

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Blaumach-Pläne der Arbeitnehmer stehen für die kommenden Monate

Eine Million deutsche Arbeitnehmer planen im Herbst und Winter krank zu machen. Das sind rund 3 Prozent der Arbeitnehmer. 686.505 der Mitarbeiter sind noch am überlegen, ob und wann sie blau machen wollen, wie eine Umfrage des Börsenportals Börsennews und dem Marktforschungsinstitut TNS Emnid ergeben hat. Durch das Krankfeiern ergibt sich ein Schaden von 1,24 Milliarden Euro für die Wirtschaft.

Dem Chef eine auswischen

Die Zeit zum Krankmachen scheint aktuell günstig, denn über 200.000 Arbeitnehmer geben offen zu, dass sie sich einen kleinen Sonderurlaub genehmigen wollen, da es im Herbst und Winter weniger auffalle. Denn dann greift die Grippewelle so oder so um sich. Rund 700.000 Arbeitnehmer planen mindestens drei Blaumach-Tage, 280.000 sogar eine gute Woche. Weitere Begründungen der Befragten: Unabhängig vom Job geben die Arbeitnehmer an in der dunklen Jahreszeit ohne freie Tage Depressionen zu bekommen. Das Krankmachen hat also einen Sinn. Knapp 100.000 Mitarbeiter wollen mit der Krankplanung ihrem Chef eine auswischen.

Besonders schwerer Fall: Ostdeutsch und unter 30 Jahre alt

Besonders ostdeutsche Unternehmer sollten die Krankmeldungen ihrer Mitarbeiter überprüfen. Denn während in Westdeutschland 2,5 Prozent der Arbeitnehmer planen krank zu sein, sind es in Ostdeutschland 4,4 Prozent. Während die 30-39-Jährigen eher Sonderurlaube von drei Tagen planen, kann dieser bei den unter 30-Jährigen länger dauern.

Quellen: Börsennews, Markt und Mittelstand
Bildquelle: sxc.hu

 

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