Deutschland sorgt für kräftiges Wachstum in der Euro-Zone
Deutschland hat der Wirtschaft in der Euro-Zone im zweiten Quartal 2010 zum kräftigsten Wachstumsschub seit über drei Jahren verholfen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der 16 Euro-Staaten stieg von April bis Juni um ein Prozent. Dies teilt die Statistikbehörde Eurostat nach vorläufigen Berechnungen mit. Verglichen mit dem Vorjahr lag das BIP um 1,7 Prozent höher.
Wichtigster Wachstumstreiber war im Frühjahr Deutschland. Hier stieg die Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorquartal um 2,2 Prozent und damit so stark wie noch nie seit Beginn der gesamtdeutschen Datenerhebung 1991. Die anderen Euro-Staaten hinken hinterher: In Frankreich lag das Wachstum bei 0,6 Prozent, Spaniens Wirtschaft erzielte lediglich plus 0,2 Prozent. In Griechenland verschärfte sich die Rezession: Das BIP brach im Vergleich zum Vorquartal um 1,5 Prozent ein.
Quelle: Reuters, Markt und Mittelstand
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