Immer teurer
Rekordanstieg bei Ein- und Ausfuhrpreisen
Das geht aus den Daten hervor, die das Statistische Bundesamt heute veröffentlichte.
Rohstoffe und Halbwaren prägen Entwicklung
Um exakt 8 Prozent lag der Index der Importpreise im Jahresdurchschnitt 2011 über dem Vorjahr. Das ist der höchste Anstieg seit über 10 Jahren. Einen Rekordanstieg bedeuten auch die im Vorjahresvergleich um 28 Prozent höheren Preise für importiertes Mineralöl. Insgesamt war die Preissteigerung bei Rohstoffen sowie Halbwaren prägend für die Entwicklung des Einfuhrpreisindex. Ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse betrug der durchschnittliche Anstieg „nur“ 5,1 Prozent.
Der Index der Ausfuhrpreise lag im Jahresdurchschnitt 2011 ebenfalls deutlich höher als im Vorjahr. Eine Preissteigerung um 3,7 Prozent bedeutet den höchsten Anstieg gegenüber dem Vorjahr seit 1982.
Metallpreise zuletzt gesunken
Im Vergleich zum Vormonat fielen die Preiserhöhungen deutlich moderater aus: Die Einfuhrpreise bewegten sich im Dezember 2011 0,3 Prozent über ihrem Novemberniveau. Die Importpreise für Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen sowie Nicht-Eisen-Metalle und deren Halbzeug gingen im gegenüber dem Vormonat sogar zurück. Der Index der Ausfuhrpreise blieb mit einer Veränderungsrate von +0,1 Prozent weitgehend stabil.
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