Freitag, 30.06.2017
Jung und alt: In vielen Unternehmen arbeiten die Generationen gut zusammen.

Foto: Minerva Studio/Thinkstock/Getty Images

Jung und alt: In vielen Unternehmen arbeiten die Generationen gut zusammen.

Personal
Zahlen der Woche

Die Arbeitskräfte werden älter, die Arbeitsplätze sicherer

Die Erwerbstätigen sind in den vergangenen 25 Jahren deutlich älter geworden. Gesunken ist hingegen die Unfallgefahr. Außerdem in unseren „Zahlen der Woche“: Geflüchtete steigen am liebsten über Zeitarbeitsfirmen in den Arbeitsmarkt ein.

Rund 10 Prozent ...

... der Betriebe in Deutschland hatten bis zum vierten Quartal 2016 Erfahrungen mit Flüchtlingen gemacht, also etwa eine Bewerbung erhalten, ein Vorstellungsgespräch geführt oder einen geflüchteten Menschen eingestellt. In der Zeitarbeitsbranche liegt nach einer Auswertung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit die Zahl der Unternehmen mit gut 25 Prozent noch einmal deutlich höher, ebenso wie etwa im Gastgewerbe (15,9 Prozent) sowie im Bereich Metalle und Metallerzeugung (13,4 Prozent).


43,4 Jahre ...

... alt waren im Durchschnitt die deutschen Erwerbstätigen im Jahr 2015. Laut dem Statistischen Bundesamt ist das Durchschnittsalter der Arbeitnehmer in den vergangenen 25 Jahren um 4,6 Jahre gestiegen: 1991 lag das Durchschnittsalter noch bei 38,8 Jahren.

57,2 Prozent ...

... der Bewerber bei deutschen Unternehmen glauben Employer-Branding-Aussagen, wenn diese auf der Unternehmenswebsite angegeben sind. Damit landet der eigene Internetauftritt laut einer Studie der Jobsuchmaschine Monster.de im Mittelfeld, was die Glaubwürdigkeit angeht. Deutlich glaubwürdiger ist – wenig überraschend – der Arbeitsvertrag (85,2 Prozent), aber auch Freunde und Familienangehörige genießen ein hohes Vertrauen (75,5 Prozent).

877.071 Arbeitsunfälle ...

... verzeichnet die Statistik der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung für das Jahr 2016. Damit ist zwar die absolute Zahl der Arbeitsunfälle im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, die Zahl der Unfälle pro 1.000 Arbeitnehmer ist – auch aufgrund der Rekordbeschäftigung – aber auf 21,9 gesunken. Das Risiko, bei der Arbeit verletzt zu werden oder aufgrund des Jobs zu erkranken, ist also kleiner geworden.

48 Prozent ...

... der für eine Audi-Studie befragten Mitglieder der „Generation Z“ gaben an, am liebsten ihr ganzes Leben bei einem Unternehmen arbeiten zu wollen. Damit sind die Befragten, die nach 1995 geboren wurden, sogar noch loyaler als die ebenfalls befragten Mitglieder der „Generation Y“ (Jahrgänge 1980 bis 1995). Dort lag der Anteil bei 37 Prozent. Für die Studie wurden zwar 5.000 junge Menschen befragt – repräsentativ ist sie dennoch nicht. Denn ein Großteil der Teilnehmer stammte aus dem Umfeld des Autobauers.

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Täglich erreichen uns Studien, Statistiken und Auswertungen. Wir sammeln diese und stellen im Wochentakt die wichtigsten, interessantesten und skurrilsten vor. Hier finden Sie einen Überblick über die bisherigen Teile der Serie.