Freitag, 29.09.2017
Strom aus der Produktion: Jede neunte Kilowattstunde in Deutschland wird in der Industrie erzeugt.

Foto: fotojog/Thinkstock/Getty Images

Strom aus der Produktion: Jede neunte Kilowattstunde in Deutschland wird in der Industrie erzeugt.

Personal
Zahlen der Woche

Ein Neuntel des deutschen Stroms kommt aus der Industrie

Bergbau- und Verarbeitungsbetriebe erzeugen insgesamt ein Neuntel des deutschen Stroms. Außerdem in unseren „Zahlen der Woche“: Die Mehrheit der Auszubildenden wird übernommen. Und über 5 Millionen Menschen könnten (mehr) arbeiten.

Von der Industrie erzeugter Strom (in TWh)

Quelle: Destatis

54 Terawattstunden …

… Strom haben Bergbau- und Verarbeitungsbetriebe im Jahr 2016 insgesamt erzeugt. Damit sind sie laut Statistischem Bundesamt für insgesamt 11,2 Prozent der deutschen Stromerzeugung verantwortlich. In den vergangenen zehn Jahren ist der Anteil des eigenproduzierten Stroms um etwa ein Drittel gestiegen – obwohl der erzeugte Strom nahezu konstant geblieben ist. Die Elektrizität wird von den Unternehmen zu großen Teilen selbst verbraucht, ein Teil wird aber an andere Betriebe oder in das öffentliche Netz eingespeist. 

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Betriebswechsel und Arbeitslosigkeit beim Berufseinstieg von Ausbildungsabsolventen (Jahrgänge 2013/14)

Quelle: IAB

60 Prozent …

… der Ausbildungsabsolventen der Abschlussjahrgänge 2013 und 2014 wurden anschließend von ihrem Betrieb übernommen. Das schreibt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in einer Studie. Weitere 21 Prozent wechselten nach der Ausbildung zwar das Unternehmen, waren aber in der Zwischenzeit nicht arbeitslos. Von allen Absolventen der Jahre 2013 und 2014 hatten 96 Prozent bis Ende 2015 eine Stelle gefunden.


Anteil der Unternehmen mit Anlagebedarf (in %)

39 Prozent …

… der in einer Studie der Fachhochschule des Mittelstandes im Auftrag der Commerzbank befragten Mittelständler geben an, dass sie derzeit Kapitalanlagebedarf haben. Das ist der niedrigste jemals gemessene Wert in der seit 2009 jährlich durchgeführten Studie. 2016 hatte der Anteil noch bei 57 Prozent gelegen. Zwar ist die Stichprobe mit 130 Befragten relativ klein, durch eine qualitative Befragung von Experten sollen die Ergebnisse aber durchaus aussagekräftig sein.

 

 


Ungenutztes Arbeitskräftepotenzial

Quelle: Destatis

5,4 Millionen Menschen …

… in Deutschland – jeder Achte zwischen 15 und 74 Jahren – hätten im Jahr 2016 zusätzlich arbeiten können. Zu dieser Gruppe zählt das Statistische Bundesamt insgesamt 2,6 Millionen Unterbeschäftigte, 1,8 Millionen Erwerbslose sowie 1 Million Menschen, die zur sogenannten stillen Reserve zählen – Personen also, die dem Arbeitsmarkt zwar grundsätzlich, aus den unterschiedlichsten Gründen aber nicht unmittelbar zur Verfügung stehen.


Wird die Umsetzung moderner Arbeitsplatzkonzepte in Unternehmen eher zu einer Standardisierung oder eher zu eine Individualisierung der Arbeitsplatzausstattung führen? (Befragte Führungskräfte in %)

Quelle: IDG Research Services

36 Prozent …

… der für eine Studie zum „Arbeitsplatz der Zukunft“ befragten Führungskräfte sind der Meinung, dass die Umsetzung moderner Arbeitsplatzkonzepte eher zu einer Individualisierung der Arbeitsplatzausstattung führt – jeder Mitarbeiter also ein anderes Büro-Set-up erhält. Etwa gleich viele Befragte glauben allerdings umgekehrt, dass der „Arbeitsplatz der Zukunft“ eher standardisiert sein wird, und das letzte Drittel sagt: „Beide Effekte halten sich in etwa die Waage.“

Während sich bei dieser Frage die Mitarbeiter und ihre Chefs einig sind, sieht das ansonsten in der Studie anders aus, wie Sie in einer weiteren Meldung nachlesen können.

Info

Täglich erreichen uns Studien, Statistiken und Auswertungen. Wir sammeln diese und stellen im Wochentakt die wichtigsten, interessantesten und skurrilsten vor. Hier finden Sie einen Überblick über die bisherigen Teile der Serie.