8. Februar 2010

Verhaltener Optimismus in der Stahlindustrie und im Maschinenbau

(jok) Krisenbewältigung heißt das Gebot der Stunde in der Bau-, Stahl- und Metallindustrie sowie im Maschinen- und Anlagenbau. Einer Studie des Beratungsunternehmens A.T.Kearney zufolge soll die Krise durch Senkung der Beschaffungs- und Verwaltungskosten, durch die Optimierung des Nettoumlaufvermögens sowie die Anpassung von Produktionskapazitäten überwunden werden.

Wenn auch das Thema Krise bei den Managern die höchste Priorität hat, aktuell keimt auch wieder Hoffnung auf. Um Wachstum zu generieren, wollen die Unternehmen vor allem neue regionale Märkte erschließen und dort organisch wachsen. Von strategisch wichtigster Bedeutung sind Länder wie China und Indien, da zu erwarten ist, dass diese Länder schneller als andere zur Wachstumsentwicklung aus Vorkrisenzeiten zurückkehren werden.
Akquisitionen in Deutschland, Schweiz und in Österreich spielen hingegen keine wichtige Rolle. Dies wertet A.T.Kearney-Berater Paul Barborka als „Gefahr.“ „Hiesige Unternehmen sind sich der aktuellen Chance, durch Akquisitionen die eigene strategische Position zu stärken, zu wenig bewusst“, erklärt er.

Quellen: A.T.Kearney, Markt und Mittelstand

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