Mittwoch, 18.01.2012
Biokraftstoff in Deutschland

Ölsaat liefert Ernährung und Energie

Der wichtigste Absatzmarkt für heimische Pflanzenöle in Deutschland sind Biokraftstoffe. 2,4 Mio. Tonnen pflanzliche Öle wurden 2011 in Form von Biodiesel verbraucht. Pflanzenöle sind eine der wichtigsten erneuerbaren Energiequellen.

Der wichtigste Absatzmarkt für heimische Pflanzenöle in Deutschland sind Biokraftstoffe. 2,4 Mio. Tonnen pflanzliche Öle wurden 2011 in Form von Biodiesel verbraucht. Pflanzenöle sind eine der wichtigsten erneuerbaren Energiequellen.

 

 

Lebensmittelproduktion an erster Stelle

Dennoch geht es der ölsaatenverarbeitenden Industrie nicht um die Förderung von Biokraftstoffen um jeden Preis. “Angesichts der Herausforderung, über 7 Milliarden Menschen zu ernähren, gilt für uns bei hohen Preisen und knappem Angebot auf dem Weltmarkt: Food First”, erklärt Wilhelm F. Thywissen, Vorsitzender des Verbands der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland (Ovid) zum Beginn der Internationalen Grünen Woche in Berlin (20. bis 29. Januar).

Notfallreserven müssen als Puffer für die Nahrungsmittelproduktion für den Fall von Hungerkrisen aufgebaut werden. Zugleich müssen Erträge gesteigert und in die Kultivierung von degradierten Flächen investiert werden. „In den letzten Jahren mussten Biokraftstoffe als Grund für zahlreiche Probleme wie hohe Lebensmittelpreise und hohe Preisschwankungen herhalten”, sagt Thywissen. Der Verband fordert eine differenzierte Betrachtungsweise, die auch die Chancen hervorhebt. Daher müsse die Bekämpfung von Hunger und Armut Priorität haben. Auf der anderen Seite leisten Biokraftstoffe einen ersetzbaren Beitrag zur Sicherung der energetischen Versorgung auf erneuerbarer Basis und mindern die Abhängigkeit von Erdöl.

Der Anbau von agrarischen Rohstoffen für Biokraftstoffe kann eine wichtige Einkommensquelle für Entwicklungsländer bilden und eine Markt regulierende Funktion übernehmen, indem sie die Weltmarktpreise für agrarische Rohstoffe nach oben und nach unten abfedern und somit Preisschwankungen ausgleichen können. “Diese positiven Aspekte werden oftmals nicht gesehen oder verschwiegen”, sagt Thywissen.

Quelle: Ovid, Markt und Mittelstand, Bildquelle: Internationale Grüne Woche

Lebensmittelproduktion an erster Stelle

Dennoch geht es der ölsaatenverarbeitenden Industrie nicht um die Förderung von Biokraftstoffen um jeden Preis. “Angesichts der Herausforderung, über 7 Milliarden Menschen zu ernähren, gilt für uns bei hohen Preisen und knappem Angebot auf dem Weltmarkt: Food First”, erklärt Wilhelm F. Thywissen, Vorsitzender des Verbands der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland (Ovid) zum Beginn der Internationalen Grünen Woche in Berlin (20. bis 29. Januar).

Notfallreserven müssen als Puffer für die Nahrungsmittelproduktion für den Fall von Hungerkrisen aufgebaut werden. Zugleich müssen Erträge gesteigert und in die Kultivierung von degradierten Flächen investiert werden. „In den letzten Jahren mussten Biokraftstoffe als Grund für zahlreiche Probleme wie hohe Lebensmittelpreise und hohe Preisschwankungen herhalten”, sagt Thywissen. Der Verband fordert eine differenzierte Betrachtungsweise, die auch die Chancen hervorhebt. Daher müsse die Bekämpfung von Hunger und Armut Priorität haben. Auf der anderen Seite leisten Biokraftstoffe einen ersetzbaren Beitrag zur Sicherung der energetischen Versorgung auf erneuerbarer Basis und mindern die Abhängigkeit von Erdöl.

Der Anbau von agrarischen Rohstoffen für Biokraftstoffe kann eine wichtige Einkommensquelle für Entwicklungsländer bilden und eine Markt regulierende Funktion übernehmen, indem sie die Weltmarktpreise für agrarische Rohstoffe nach oben und nach unten abfedern und somit Preisschwankungen ausgleichen können. “Diese positiven Aspekte werden oftmals nicht gesehen oder verschwiegen”, sagt Thywissen.

Quelle: Ovid, Markt und Mittelstand, Bildquelle: Internationale Grüne Woche

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