Donnerstag, 15.03.2012
Deutschland-Index von Hoppenstedt

Bonität deutscher Firmen verbessert sich

Wegen der wirtschaftlichen Entwicklung können deutsche Unternehmen auf mehr Sicherheit vor Ausfällen setzen. Das prognostiziert der Deutschland-Index von Hoppenstedt360.

Für den Februar 2012 verzeichnet der Anbieter von Wirtschaftsinformationen einen Rückgang der Ausfallrate deutscher Unternehmen um 8,9 Prozentpunkte  (Referenzwert 100 am Ende des Jahres 2010). Der Deutschland-Index lag im Februar 2012 bei 91,1 Prozent und damit 0,8 Prozentpunkte niedriger als im Januar mit 91,8 Prozent.
Damit verringerte sich die Ausfallrate deutlich. Somit ist das Risiko für Unternehmen, in den folgenden 12 Monate auszufallen, geringer als noch vor einem Jahr, obwohl die Wachstumsaussichten für das laufende Jahr schwächer sind. „Aktuell befinden sich die Unternehmen in einer Pufferzone“, sagt Martin Zuberek, Direktor und Risikoexperte der Hoppenstedt360 GmbH. „Durch die guten Jahre 2010 und 2011 haben die Unternehmen genügend Grundlage, die leichte Schwächephase ohne Probleme – ohne steigende Anzahl an Insolvenzen – zu überstehen.“
Nach einem leichten Minus von 0,2 Prozent beim Wirtschaftswachstum im vierten Quartal 2011 und der Unsicherheit zur Euroschuldenkrise prognostizert Hoppenstedt360  für das erste  Quartal mit eine schwarze Null für das Wachstum.
Der Deutschland-Index für Februar 2012 mit verringerten Ausfällen bei deutschen Firmen liefern ein solides Bild der deutschen Wirtschaft. Die Unternehmen besitzen ausreichend Reserven, um das geringere Wachstum auszugleichen. Die Binnennachfrage und  die guten Aussichten bei den Exporten sorgen für ein geringes Wachstum von 0,4 Prozent. Damit lassen sich Unternehmen und Beschäftigung in Deutschland sichern.