Mittwoch, 19.04.2017
Wir sind Mittelstand

Was halten Sie von E-Autos?

Bis 2025 sollen 40 Prozent aller neu zugelassenen Autos elektrisch angetrieben sein. Doch was bedeutet die elektrische Verkehrsrevolution für den Mittelstand? Wir haben nachgefragt.

Noch sind verschwindend wenige Fahrzeuge mit elek­trischem Antrieb unterwegs. Gerade mal 2.869 Einheiten mit reinem Elektroantrieb wurden im Januar und Februar neu zugelassen. Das könnte sich bis 2025 drastisch ändern, glaubt man einer Studie von Deloitte: Dann sollen 40 Prozent aller Neuzulassungen elektrisch angetrieben sein.

Oliver Schwank, Geschäftsführer, Schwank GmbH, Köln: „Unser Fuhrpark wird zu 80 Prozent von unseren Außendienstmitarbeitern und Servicetechnikern genutzt. Um ihre Termine einzuhalten benötigen sie zuverlässige Mobilität, die sie über län­gere Strecken führt. Daher setzen wir auf Dieselfahrzeuge. Autos mit alterna­tiven Antrieben beobachten wir, aber die Anschaffung elektrisch angetriebe­ner Fahrzeuge ist für uns erst inter-essant, wenn sich deren Reichweite deutlich erhöht. Technisch ist dieses Fahrzeugkonzept für unsere Anforde­rungen noch nicht ausreichend.“<b>Oliver Schwank</b>, Geschäftsführer, Schwank GmbH, Köln:<br>
„Unser Fuhrpark wird zu 80 Prozent von unseren Außendienstmitarbeitern und Servicetechnikern genutzt. Um ihre Termine einzuhalten benötigen sie zuverlässige Mobilität, die sie über län­gere Strecken führt. Daher setzen wir auf Dieselfahrzeuge. Autos mit alterna­tiven Antrieben beobachten wir, aber die Anschaffung elektrisch angetriebe­ner Fahrzeuge ist für uns erst inter-essant, wenn sich deren Reichweite deutlich erhöht. Technisch ist dieses Fahrzeugkonzept für unsere Anforde­rungen noch nicht ausreichend.“Paul Varga,  CEO,  Playbrush GmbH,  Wien: „Wir wissen um die Chancen von Elektromobilität, besonders im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien. Abgesehen vom geringeren CO2-Ausstoß bei einer Well-to-Wheel-Betrachtung können Elektroautos hier als Speicher dienen, um natür­liche Schwankungen auszugleichen. Damit ein Elektroauto auch für unsere Firmenflotte in Frage käme, besteht dennoch Entwicklungsbedarf, um die Umweltverträglichkeit und Ressour­cenknappheit bei der Herstellung und beim Recycling zu verbessern.“<b>Paul Varga</b>,
CEO,
Playbrush GmbH,
Wien:<br>
„Wir wissen um die Chancen von Elektromobilität, besonders im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien. Abgesehen vom geringeren CO2-Ausstoß bei einer Well-to-Wheel-Betrachtung können Elektroautos hier als Speicher dienen, um natür­liche Schwankungen auszugleichen. Damit ein Elektroauto auch für unsere Firmenflotte in Frage käme, besteht dennoch Entwicklungsbedarf, um die Umweltverträglichkeit und Ressour­cenknappheit bei der Herstellung und beim Recycling zu verbessern.“Alexander von Schweinitz, Vice President Installations­systeme, Schneider Electric GmbH, Ratingen „Die Elektromobilität ist eine wichtige Schlüsseltechnologie für die nachhal­tige Reduzierung des CO2-Ausstoßes und Grundvoraussetzung für die Einhaltung von Klimaschutzzielen. Unsere Firma betreibt bereits seit vielen Jahren eine E-Fahrzeugflotte mit eigener Ladeinfrastruktur, die täglich im Einsatz ist. So können wir den Klimaschutz vorantreiben und wichtige Erfahrungen im praktischen Firmeneinsatz von E-Fahrzeugen sam­meln. Dadurch können wir Nutzen und Einsatzzwecke besser verstehen.“<b>Alexander von Schweinitz</b>, Vice President Installations­systeme, Schneider Electric GmbH, Ratingen<br>
„Die Elektromobilität ist eine wichtige Schlüsseltechnologie für die nachhal­tige Reduzierung des CO2-Ausstoßes und Grundvoraussetzung für die Einhaltung von Klimaschutzzielen. Unsere Firma betreibt bereits seit vielen Jahren eine E-Fahrzeugflotte mit eigener Ladeinfrastruktur, die täglich im Einsatz ist. So können wir den Klimaschutz vorantreiben und wichtige Erfahrungen im praktischen Firmeneinsatz von E-Fahrzeugen sam­meln. Dadurch können wir Nutzen und Einsatzzwecke besser verstehen.“Björn Hillesheim, Geschäftsführer, Ticad GmbH und Co. KG, Altenstadt: „Elektromobilität ist der Weg der Zukunft. Die Automobilhersteller bringen aktuell attraktive Neuentwick­lungen auf den Markt, die wirkliche Alternativen bieten – auch für längere Strecken. Durch unsere Elektro-Golftrol­leys wie den Ticad Liberty wissen wir, wie schnell und gut sich die Technologie rund um Langlebigkeit und Leistungs­dauer von Akkus derzeit entwickelt. Sofern die Infrastruktur mit ausgebaut wird, bin ich davon überzeugt, dass E-Mobilität die richtige und vor allem nachhaltige Richtung ist.“<b>Björn Hillesheim</b>, Geschäftsführer, Ticad GmbH und Co. KG, Altenstadt:<br>
„Elektromobilität ist der Weg der Zukunft. Die Automobilhersteller bringen aktuell attraktive Neuentwick­lungen auf den Markt, die wirkliche Alternativen bieten – auch für längere Strecken. Durch unsere Elektro-Golftrol­leys wie den Ticad Liberty wissen wir, wie schnell und gut sich die Technologie rund um Langlebigkeit und Leistungs­dauer von Akkus derzeit entwickelt. Sofern die Infrastruktur mit ausgebaut wird, bin ich davon überzeugt, dass E-Mobilität die richtige und vor allem nachhaltige Richtung ist.“Stephan Köhler, Geschäftsführer der Tracoe medical GmbH: „In der Elektromobilität liegt hier die Zukunft – und dafür sollte man auf jeden Fall offen sein. Noch sind die Fahrzeuge zwar nicht so weit, dass sie mit den Autos konventioneller Bauweise mithalten können. Doch was Technik und Infrastruktur betrifft, ­entwickelt sich die Elektrobranche ständig weiter. Ich persönlich fahre derzeit noch vorzugsweise Autos mit herkömmlichem Verbrennungsantrieb. Es geht doch nichts über den ­satten Klang eines klassischen Motors."<b>Stephan Köhler</b>, Geschäftsführer der Tracoe medical GmbH:<br>
„In der Elektromobilität liegt hier die Zukunft – und dafür sollte man auf jeden Fall offen sein. Noch sind die Fahrzeuge zwar nicht so weit, dass sie mit den Autos konventioneller Bauweise mithalten können. Doch was Technik und Infrastruktur betrifft, ­entwickelt sich die Elektrobranche ständig weiter. Ich persönlich fahre derzeit noch vorzugsweise Autos mit herkömmlichem Verbrennungsantrieb. Es geht doch nichts über den ­satten Klang eines klassischen Motors."