wir-Magazin | Archiv – Ausgabe 1/09

Erscheinungstermin: März 2009

 

In der aktuellen Ausgabe u.a.:

 

  • Dickschädel

    Hans Wall und sein französischer Erzrivale Jean-Claude Decaux
  • Die Macht der Firma

    Unternehmerkinder und die Mär
  • Kampf um Talente

    Frank Ferchau über die Vorteile von Familienunternehmen beim Recruiting

Inhaltsverzeichnis

fokus_familie

 

Vom Ich zum Wir

Seit Jahrzehnten versucht das franzäsische Familienunternehmen JCDecaux die Mehrheit an der deutschen Wall AG zu übernehmen. Vergeblich. Denn für den Gründer Hans Wall steht Unabhängigkeit über allem. Doch jetzt ist die zweite Generation am Ruder. Werden die Patriarchensöhne alte Rivalitäten überwinden?

 

Wie aus Tradition Authentizität wird

Nach diversen beruflichen Stationen als Geschäftsführer, Managing Director oder CFO bei Konzernen und Mittelständlern besinnt sich Stefan Werhahn auf seine Vorfahren. Seine beiden Großväter Konrad Adenauer und Wilhelm Werhahn haben vieles richtig gemacht, findet er.

 

Drei Eltern

Unternehmerkinder wachsen anders auf als ihre Altersgenossen. Sie müssen sich mit der Firma als weiteres mächtiges Familienmitglied auseinandersetzen. Das macht es noch komplizierter herauszufinden, was man wirklich im Leben will.

Unternehmen

 

Partnerbörse

Beim Rekrutieren von qualifizierten Mitarbeitern können Familienunternehmen ihre Stärken ausspielen: flache Hierarchien und eine emotionale Bindung der Familie an ihre Mitarbeiter. Das sollten sie auch, denn für manchen Bewerber wirken ein Standort in der Provinz und ein wenig kritikfähiger Chef abschreckend.

 

Verliebt ins Detail

Die Bürotür von Frank Ferchau steht immer offen. Ungewöhnlich für einen Chef, der 4.200 Mitarbeiter führt, meist Ingenieure und Techniker. Ingenieure brauchen einen transparenten Führungsstil, sagt er. Nur so bekommt er die Besten. Warum sind Familienunternehmen für Bewerber interessant?

 

Atemlos

Michael Popp führt in dritter Generation die Bionorica AG. Doch Tradition kümmert ihn wenig. Er hat das Unternehmen von Grund auf neu ausgerichtet und internationalisiert. Der Einsatz des leidenschaftlichen Wissenschaftlers hat jedoch seinen Preis. Sein Zuhause ist die Reise.

Engagement

 

Vorsicht: ansteckend

Soziales Engagement braucht kein großes Vermögen und im Grunde auch nicht viel Zeit. Die Stiftung Gute-Tat.de bringt private Initiativen und gemeinnützige Organisationen mit Helfern zusammen. Die Basis dafür hat Jürgen Grenz geschaffen und erhielt dafür 2008 den Feri Stifterpreis.

 

Die Gedanken sind frei

Mehr denn je stellen die Menschen in der Krise die Frage: Sind wir eine glückliche Gesellschaft? In Frankfurt wird eine neue Denkfabrik gegründet, die Antworten finden will. Die Idee der Denkfabrik stammt aus den USA und wird von Unternehmern unterstützt.