wir-Magazin | Archiv – Ausgabe 1/10

Erscheinungstermin: März 2010

 

In der aktuellen Ausgabe u.a.:

 

  • Ferdinand Erbgraf zu Castell-Castell

    25 Generationen verpflichtet
  • Vier Kinder, aber nur ein Nachfolger

    Jens Fiege über die familiäre Auslese
  • Lernen fürs Leben

    Wie die Promotion Nachfolgern half

Inhaltsverzeichnis

fokus_familie

 

Zwischen Last und Lust

Die Brüder Heinz und Hugo Fiege haben über 40 Jahre lang gemeinsam das Unternehmen geführt. Jetzt übergeben sie das Ruder jeweils an einen Sohn. wir sprach mit Jens Fiege über das Kooperationsmodell, das er nun gemeinsam mit seinem Cousin entwickeln muss.

 

Erziehung zur Nachfolge – geht das?

Eltern möchten, dass ihre Kinder den Beruf wählen, der sie glücklich macht. Sie möchten auch, dass das Familienunternehmen viele Generationen fortbesteht. Wie groß kann, wie groß darf der Einfluss der Eltern auf die Berufswahl der Kinder sein?

 

Aus der Universität, aus dem Leben

Dr. Daniel Terberger, Vorstandsvorsitzender der KATAG AG, und Dr. Volkwin Müller, Geschäftsführender Gesellschafter der Müller Umwelttechnik GmbH & Co. KG, haben über Konflikte in Familienunternehmen promoviert. Ihre Erkenntnisse haben ihnen geholfen, die eigene Nachfolge erfolgreich anzupacken.

Unternehmen

 

Zu viel Tradition, zu wenig Zukunft

Die Wirtschaftskrise trifft Familienunternehmen hart. Die Zahl der Insolvenzen steigt. Die Schieflagen sind nicht nur rezessionsbedingt, sondern auch selbst verschuldet. In vielen Familienunternehmen fehlen angemessene Organisations- und Entscheidungsstrukturen.

 

Guter Geist

Ortwin Goldbeck konnte seine Ideen im väterlichen Unternehmen nicht umsetzen. Diese Erfahrung hat ihn geprägt. Heute predigt und lebt er eine Kultur der Offenheit im eigenen Unternehmen.

Eigentum

 

Tradition verpflichtet

Ferdinand Erbgraf zu Castell-Castell ist Alleinerbe des Vermögens, das seine Familie in 25 Generationen erwirtschaftet hat. Das gibt ihm aber nicht die Freiheit allein zu entscheiden. Die geschriebenen und ungeschriebenen Gesetze der Familie geben einen engen Rahmen vor.

 

Das Prinzip Pictet

Bei der Schweizer Privatbank Pictet rückt die nächste Generation nach. Dieses Mal kommen die neuen Partner aus den Bankiersfamilien Pictet und Demole. Doch das muss nicht immer so sein. Pictet setzt auf eine Kombination aus familieneigenen und familienfremden Gesellschaftern.

 

Profit ist kein Teufelszeug

Auch Sozialunternehmen müssen Geld verdienen, wollen sie nicht ständig am Spendentropf hängen. Vier Unternehmerfamilien finanzieren die Ideen von Gründern, die die Welt verbessern wollen.