wir-Magazin | Archiv – Ausgabe 2/10

Erscheinungstermin: Juni 2010

 

In der aktuellen Ausgabe u.a.:

 

  • Das Werk zählt

    Warum Peter Pohlmanns Kinder Eigenes schaffen sollen
  • Schuhfabrikant van Bommel

    Neunte Generation spielt mit Tradition
  • Nichts ist verloren

    Wie sich Familien ihre einst verkauften Anteile zurückholen

Inhaltsverzeichnis

fokus_familie

 

Für die Firma

Immer mehr Unternehmerfamilien geben sich eine Familienverfassung, um das Zusammenspiel zwischen Familie und Unternehmen zu organisieren. Der Prozess ist zeitintensiv und anspruchsvoll. Je intensiver der interfamiliäre Dialog, desto höher ist die Bindungskraft eines solchen Dokuments. Zwei Familien berichten.

 

„Jetzt muss das Unternehmen von allein gehen“

Peter Pohlmann hat den Möbeldiscounter Poco-Domäne gegründet und groß gemacht. Er hat sich alles selbst erarbeitet. Unternehmerkinder sollen das auch tun, findet er. Daher lebt das Unternehmen in einer Doppelstiftung weiter. Die Kinder gehen ihre eigenen Wege. Das erfüllt ihn mit Stolz.

Unternehmen

 

Tradition? Damit spielen wir.

Die niederländische Schuhmanufaktur van Bommel erfindet sich in der neunten Generation neu. Drei junge Wilde bürsten die Traditionsmarke gewaltig gegen den Strich.

 

Wieder da

Familienunternehmen arbeiten manchmal jahrzehntelang mit einem fremden Investor im Boot. Bis sich die Gelegenheit ergibt, sich die Anteile wieder zurückzuholen. Nicht die Väter, sondern die junge Generation ist dabei die treibende Kraft.

 

Le Patron

Wolfgang Hölkers Coppenrath Verlag übersät Deutschlands Kinderzimmer mit Hase Felix, Prinzessin Lillifee und Capt’n Sharky. Trotz des starken Wachstums ist der Verlag ein Familienbetrieb geblieben. Das soll so bleiben, wünscht sich Hölker. Anders könnte er auch nicht.

Eigentum

 

Unternehmer im eigenen Family Office

Die Verwaltung eines großen Vermögens ist anspruchsvoll. Dennoch nehmen immer mehr Familien ihr Vermögensmanagement selbst in die Hand.

 

Fördern, was der Markt nicht schätzt

Jens Mittelsten Scheid, Mitglied der Vorwerk-Unternehmerfamilie, versucht seit 30 Jahren die Gesellschaft zu verändern, indem er die menschlichen Fähigkeiten fördert, die in unserer gewinnorientierten Gesellschaft wenig geschätzt werden.

 

Der Traum ist aus

Carl Backhaus wollte die „totale Demokratie“ und verschenkte sein Unternehmen an die Mitarbeiter. Doch die erste Unternehmenskrise war der Anfang vom Ende des „Ahrensburger Modells“. Vom Aufstieg und Niedergang eines Idealisten.