wir-Magazin | Archiv – Ausgabe 3/10

Erscheinungstermin: September 2010

 

In der aktuellen Ausgabe u.a.:

 

  • Holpriger Start

    Catharina Cramer an der Warsteiner-Spitze
  • Dividite et imperate!

    Realteilung als Nachfolgelösung
  • Wer bekommt das Vermögen: Stiftung oder Kinder?

Inhaltsverzeichnis

fokus_familie

 

Die einzig Wahre

Catharina Cramer stieg mit 28 in die Geschäftsleitung der väterlichen Warsteiner Brauerei ein. Das Ausmaß des öffentlichen Interesses an ihrer Person hat sie überrascht. Die Presse machte ihr den Einstieg schwer. In der Brauereibranche jung, blond und weiblich zu sein ist nicht gerade von Vorteil.

 

Mit Leidenschaft

Thomas Hoyer führte die Hoyer Logistikgruppe viele Jahre als einziger Vertreter der Familie. Obwohl er designierter Nachfolger war, übertrug der Vater das Unternehmen zu gleichen Teilen auf ihn und seine drei Schwestern. Das stellte die Familienbande auf eine harte Probe.

 

Der Zwitter

Der Gencode eines Familienunternehmens entstammt zwei unterschiedlichen Organismen: Familie und Unternehmen. Dieser Gencode kann erstaunlich starke oder sehr instabile Gebilde hervorbringen. Wenn sich die Familie wie ein Unternehmen und das Unternehmen wie eine Familie verhält, wird die Analyse von Konflikten schwierig.

Unternehmen

 

Mein Geschäftsmodell

Edwin Kohl gründete sein Unternehmen vor über 30 Jahren. In dieser Zeit kämpfte er sich durch den Regulierungsdschungel im deutschen Gesundheitswesen. Jetzt sucht er mit seiner Kohl Medical AG neue Geschäftsfelder

 

Lebenswerk – na und?

Eine Nachfolge innerhalb der Familie birgt Risiken. Manchmal erscheinen sie Familienunternehmern so groß, dass sie ihr Lebenswerk sicherheitshalber aufteilen. Lieber zwei neue Unternehmen als im schlimmsten Fall gar keins mehr.

 

Deutsch-arabischer Handschlag

Die kulturellen Unterschiede zwischen der arabischen und der deutschen Welt könnten kaum größer sein. Aber beide Wirtschaftssysteme sind von Familienunternehmen dominiert. Hier wie dort gehorcht das System Familien - unternehmen den gleichen Regeln.

Eigentum

 

„Pioniere machen Dinge, für die es keinen Markt gibt“

Die ägyptisch-österreichische Familie Abouleish macht Wüstenboden urbar, bringt eine ganze Region in Lohn und Brot und revolutioniert nebenbei die ägyptische Landwirtschaft.

 

Für die Ewigkeit?

Immer mehr Unternehmer vertrauen ihr unternehmerisches Vermögen lieber einer Stiftung an statt ihren eigenen Kindern. Sie halten es für den sichereren Weg zum unabhängigen Erhalt des Unternehmens. Die Kinder haben die meisten ohnehin aus dem privaten Vermögen versorgt.

 

Mit wenig viel bewegen

Viele Unternehmer setzen bei ihrem gemeinnützigen Engagement auf Bildungsprojekte. Murat Vural fördert mit seinem ChancenWerk benachteiligte Kinder. Familienunternehmern gefällt der Ansatz.