Freitag, 03.12.2010

Auf Messers Schneide

Konzernmanager, die ihn nicht ernst nehmen. Familienmitglieder, die ihren Firmenanteil versilbern wollen. Finanzinvestoren, die er teuer ablösen muss. Dann noch ein Krebsgeschwür. Familienunternehmer Stefan Messer hat sich in den letzten Jahren durchgebissen.

Der Schmerz sitzt noch tief. Das ist deutlich zu spüren, wenn man Stefan Messer auf die Zeit anspricht, in der alles danach aussah, als würde sein mittlerweile 112 Jahre altes Familienunternehmen - der Industriegaseproduzent Messer - von der Bildfläche verschwinden: "Die Arroganz und Ignoranz...