Freitag, 05.10.2018

"Nur mit dem Chef"

IMMER WIEDER ERLEBEN deutsche Mittelständler, dass der chinesische Käufer ihres Unternehmens Bedingungen nachverhandeln will, obwohl der Vertrag schon beurkundet ist. Grund dafür sind kulturelle Unterschiede in der Verhandlungspraxis, erklärt Nina Böttger, Rechtsanwältin für Gesellschaftsrecht und Mergers & Acquisitions. Deren Auswirkungen aber könne man kontrollieren.

Klassische Unternehmenskäufe laufen so ab: Verhandlung, Vertragsunterzeichnung, Vollzug und Überweisung des Kaufpreises, Prozess abgeschlossen. Beim Verkauf an einen chinesischen Investor kann es aber sein, dass dieser nach der Beurkundung noch einmal anruft und nachverhandeln will. Weshalb?

Für...

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