Freitag, 02.11.2018

Hauptsache gut versichert

Die Deutschen lieben es, sich gegen alle möglichen und unmöglichen Risiken zu versichern. Nicht ohne Grund ist das Schlagwort „Vollkaskomentalität“ fest im Wortschatz der Nation verankert. Auch im Mittelstand lassen sich unternehmerische und wirtschaftliche Gefahren noch und nöcher absichern: Betriebs- und Produkthaftpflichtversicherungen gehören mittlerweile – zu recht – zum „Standardschutz“, den Unternehmen abschließen. Von elementarer Wichtigkeit sind aber auch Versicherungen gegen Betriebsunterbrechungen oder Betriebsschließungen. Wenn die Maschinen stillstehen und die Produktion ruht, kann dieser Totalausfall einen Mittelständler schneller in den Ruin treiben als gedacht. Zunehmend häufiger nachgefragt werden Vertrauensschadenversicherungen, die vor finanziellen Schäden aus unerlaubten und vorsätzlichen Handlungen wie Unterschlagung, Diebstahl, Veruntreuung und Betrug einschließlich Computermissbrauch schützen sollen. Aus der Konzernwelt kommend, doch auch im Mittelstand fast schon zum Klassiker avanciert sind D&O-Versicherungen, mit denen sich Unternehmen gegen Fehlentscheidungen ihrer Geschäftsführung absichern. Denn ob inhaber- oder frendgeführt – vor Nieten in Nadelstreifen ist auch der Mittelstand nicht sicher.

4,6 Prozent aller Versicherungsbeiträge weltweit werden in Deutschland eingenommen. Damit liegt die Bundesrepublik auf dem 6. Platz der größten Versicherungsmärkte. Auf Rang 1: die USA. In diesem Riesenmarkt werden 28,2 Prozent aller Beitragseinnahmen erwirtschaftet.

Quelle: Gesamtverband der...