Donnerstag, 14.04.2011
Einkauf
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Topthemen im Einkauf: Bedarfssicherung und Nachhaltigkeit

Jeder fünfter Einkaufsmanager ist davon überzeugt, dass die Bedarfssicherung im kommenden Jahr weiter an Bedeutung gewinnt.

Aufgrund des Aufschwungs gehört die Sicherung des Bedarfs schon jetzt zu den Topthemen im Einkauf. Das ergab eine Umfrage des Wirtschaftsinformationsdienstes D&B Deutschland.

Hohe Beschaffungskosten

Die Unternehmen stehen vor steigenden Beschaffungskosten für Rohstoffe und Engpässen bei Lieferanten. Vor allem der Ölpreis sorgt für höhere Energie- und Produktionskosten. Aber auch für Preise bei Metallen wie Stahl, Aluminium oder Kupfer prognostizieren Experten eine anhaltende Verteuerung. Viele Lieferanten arbeiten wieder an ihrer Kapazitätsgrenze. Viele Firmen haben Probleme die rasch anwachsende Produktion mit den Kapazitäten der Lieferanten abzusichern. 

Drei von vier befragten Einkaufsmanagern sehen das Thema Nachhaltigkeit als wichtigstes Thema an. Vorreiter sind die chemische und Pharmaindustrie. Ihnen folgen Banken und Versicherungen und an dritter Stelle stehen Unternehmen der Transport- und Logistikbranche. Also nicht nur die rohstoff- und energieintensive chemische Industrie und die Transportbranche sehen das Thema Nachhaltigkeit als wichtig an, sondern auch der Dienstleistungsbereich.

Risikomanagement im Einkauf verliert immer wichtiger

Dem Risikomanagement weisen deutlich mehr Einkaufsmanager als noch in der Krise eine wichtige Rolle zu. Auch vor der Krise war das Thema noch unterrepräsentiert. Jeder fünfte Manager sagt damals, dass das Risikomanagement eine hohe Bedeutung habe, heute sind fast 80 Prozent der Überzeugung.

Quellen: D&B, Markt und Mittelstand

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