Mittwoch, 11.05.2011
Energiepreise

Energie wird immer teurer – Inflation steigt

Auch im April mussten Unternehmer für Energie wieder tiefer in die Tasche greifen. Im Vorjahresvergleich verteuerte sich diese um 10,5 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt bekannt gab, verteuerten sich vor allem Mineralölprodukte (+ 15, 2 Prozent). Preistreiber Nummer eins in diesem Segment war leichtes Mineralöl mit einem Plus von 26,7 Prozent.

 

Preistreiber Nummer eins im Segment Mineralölprodukte war leichtes Mineralöl mit einem Plus von 26,7 Prozent. Benzin und Diesel verteuerte sich um 12 Prozent. Für Strom mussten die Verbraucher durchschnittlich 7,7 Prozent mehr bezahlen als noch vor einem Jahr.

Die Verteuerung für Energie wirkte sich erheblich auf die Inflationsrate aus. Im Vergleich zum April 2010 stieg diese um 2,4 Prozent an. Ohne den Preisanstieg bei Energie hätte die Inflationsrate im April 2011 nach Angaben der Statistiker bei 1,5 Prozent gelegen. Damit lag die Teuerungsrate zum dritten Mal in Folge über der Zwei-Prozent-Marke. Eine noch höhere Teuerungsrate war mit 2,9 Prozent zuletzt im September 2008 ermittelt worden.

Im Februar und März dieses Jahres war die Teuerungsrate jeweils um 2,1 Prozent gestiegen. Bis zu einer Marke von zwei Prozent spricht die Europäische Zentralbank (EZB) von stabilen Preisen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, prognostizieren Experten, dass die EZB den Leitzins in diesem Jahr noch zwei Mal anheben wird. Diesen hatte sie wegen steigender Inflationsrisiken im April zum ersten Mal seit knapp drei Jahren erhöht.

 

 

Quellen: Statistisches Bundesamt, Reuters, Markt und Mittelstand

 

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