Montag, 16.08.2010
Finanzierung
Börsengang

Familienunternehmen schätzen Börsengang gering

In jedem dritten Familienunternehmen sind neben Familienmitgliedern auch angestellte Manager in die Geschäftsführung berufen. Mit den Managementstrukturen in deutschen Mehr-Generationen-Familienunternehmen(MGFU) beschäftigt sich eine Studie, die von Sven Cravotta vorgelegt und von der Stiftung Familienunternehmen unterstützt wurde.

In jedem dritten Familienunternehmen sind neben Familienmitgliedern auch angestellte Manager in die Geschäftsführung berufen. Mit den Managementstrukturen in deutschen Mehr-Generationen-Familienunternehmen(MGFU) beschäftigt sich eine Studie, die von Sven Cravotta vorgelegt und von der Stiftung Familienunternehmen unterstützt wurde. Nur knapp 2 Prozent der Firmen sind an der Börse notiert. 65 Prozent werden in der Rechtsform der Personengesellschaft geführt, die meisten firmieren als GmbH & Co. KG. Über 97 Prozent der Unternehmen befinden sich in mehrheitlichem Familienbesitz. Nur rund die Hälfte der MGFU sind rein inhabergeführt. 30 Prozent aller deutschen MGFU werden gemischt geführt.

Bei jedem sechsten MGFU werden ausschließlich externe Manager eingesetzt. 88 Prozent der Unternehmen sind in West-, Mittel- und Süddeutschland ansässig. Untersucht wurden 475 Mehr-Generationen-Familienunternehmen bei denen die Eigentümerfamilie einen maßgeblichen Einfluss auf die Geschäfte ausübt und die seit mindestens 100 Jahren als Familienunternehmen bestehen. Die befragten Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes erwirtschaften einen jährlichen Umsatz von mehr als 25 Millionen Euro.

Quelle: Stiftung Familienunternehmen, Markt und Mittelstand

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