Freitag, 10.01.2014
Kritik an SEPA-Verschiebung.

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Kritik an SEPA-Verschiebung.

Finanzierung
SEPA-Umstellung

SEPA: Kritik an Fristverlängerung

Die EU-Kommission hat gestern entschieden, die Übergangsfrist auf das SEPA-Zahlungssystem um 6 Monate zu verlängern. Nun regt sich vermehrt Widerstand gegen diese Entscheidung.

Die EU-Kommission hat  gestern den Termin der endgültigen SEPA-Umstellung vom 1. Februar auf den 1. August 2014 verschoben, weil viele Unternehmen und Vereine noch immer nicht SEPA-ready seien. Das Bundesfinanzministerium kann diese Entscheidung jedoch nicht nachvollziehen. „Die Einführung und Umstellung zum 1. Februar ist zu schaffen und würde auch in Deutschland klappen“, sagte eine Ministeriumssprecherin.Bundesbankvorstand Carl-Ludwig-Thiele räumte ein, dass auch in Deutschland bis Febraur noch manches getan werden müsse. "Trotzdem waren wir zuversichtlich, dass das gesteckte Ziel erreicht werden kann", sagte er.

SEPA-Umstellung: Notenbankchefs lehnen Verschiebung ab

Damit stellt sich das Bundesfinanzministerium auf die Seite der europäischen Notenbankchefs. Diese hatten bereits Ende des Jahres 2013 klar gemacht, dass sie eine Fristverlängerung von höchstens drei Monaten akzeptieren würden. Andernfalls würde der Druck auf Unternehmen und Vereine verloren gehen, die Umstellung auf SEPA schnellstmöglich durchzuführen. Nun wollen einige Notenbankchefs  versuchen, ihre jeweilige nationale Regierung gegen den EU-Kommissionsvorschlag in Stellung zu bringen. Die Europäische Zentralbank (EZB) schloss daher nicht aus, dass der Kommissionsvorschlag noch vom Europäischen Rat gekippt werden könnte. Dieser muss dem Plan noch zustimm

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