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Das neue Mandat für Finanzverantwortliche

| Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist Søren Westh Lonning von Pleo. | Lesezeit: 4 Min.

Schreibtisch - Laptop - Hände
Automatisierung im Finanzwesen: Digitale Prozesse ersetzen manuelle Verwaltung und machen Finanzabteilungen zur strategischen Steuerungszentrale. (Foto: Pleo)

Mit dem Wandel wirtschaftlicher Rahmenbedingungen brauchen Führungskräfte heute Echtzeit-Transparenz, strategische Voraussicht und Instrumente, um Innovationen im gesamten Unternehmen gezielt voranzutreiben. 

Die Unternehmensfinanzierung ist historisch von Stabilität – und nicht selten von Starrheit – geprägt. Das gilt für operative Routinen ebenso wie für Kontrollverständnisse und klassische Kompetenzprofile. Doch angesichts tiefgreifender wirtschaftlicher Umbrüche reicht dieses Selbstverständnis nicht mehr aus. Unternehmen benötigen Finanzverantwortliche, die bereit sind, neue Wege zu gehen. Denn wer im Finanzwesen am Status quo festhält, läuft Gefahr, vom strategischen Enabler zur strategischen Belastung zu werden. 

Heute werden Finanzverantwortliche zunehmend als strategisch-operative Führungskräfte wahrgenommen. Entsprechend treffen sie häufiger Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen. 63 Prozent der deutschen Finanzentscheider geben an, mehr strategische Geschäftsentscheidungen zu treffen als noch vor einem Jahr.  

Das wirft eine zentrale Frage auf: Tun Unternehmen genug, um ihre Finanzführungskräfte mit den Fähigkeiten und Eigenschaften auszustatten, die diesem erweiterten Auftrag gerecht werden? 

Wie das neue Mandat im Finanzwesen aussieht 

Bestimmte Erwartungen an Finanzführungskräfte bleiben konstant: eine klare Finanzstrategie, ausgeprägte Kommunikationsstärke sowie die Fähigkeit, zwischen Absicherung und Gestaltungswillen zu balancieren. Doch das allein genügt nicht mehr. 

Gefragt sind heute Finanzexperten, die als aktive Werttreiber agieren und den von ihnen geschaffenen Mehrwert weit über die Finanzabteilung hinaus in die Organisation tragen. Dieses neue Mandat lässt sich in drei Dimensionen beschreiben: 

Fokus auf Vorausschau 

Statt vergangenheitsorientierter Berichterstattung oder starrer Soll-Ist-Vergleiche müssen Finanzteams ihren Blick konsequent nach vorn richten. Im Zentrum stehen die Frage, wie Innovation ermöglicht und zugleich finanzielle Stabilität gesichert werden kann. Es geht um Chancen, kalkulierte Risiken und belastbare Szenarien – nicht um Rückschauen oder Wunschdenken. 

Architektur für Wachstum 

Voraussicht ist mehr als ein Instrument für kurzfristige Planung. Sie bildet die Grundlage für Strategien, die ausreichend Risikobereitschaft für Innovationen mitbringen und zugleich flexibel und widerstandsfähig genug sind, um wirtschaftliche Abschwünge zu überstehen. 

Finanzielle Erneuerung 

Der Finanzbereich hat sich zwar längst vom Image einer reinen Backoffice-Funktion gelöst. Um dieses Selbstverständnis dauerhaft zu verankern, müssen Finanzteams ihre Kompetenzen weiterentwickeln – hin zu hybriden Profilen, die finanzielle Expertise mit technologischem und analytischem Verständnis verbinden. 

Eigenschaften von Wertbeschleunigern 

Welche Fähigkeiten brauchen Finanzverantwortliche, um dieser Rolle gerecht zu werden und wie können Unternehmen ihre Entwicklung gezielt fördern? 

Echtzeit-Transparenz 

Noch immer fehlt vielen Finanzabteilungen der unmittelbare Überblick über Ausgaben in Echtzeit. Abhilfe schaffen granularere Kontrollmechanismen und der Abschied von manuellen Prozessen, etwa im Spesenmanagement. Diese Transparenz ist nicht nur für Audits essenziell, sondern ermöglicht es, Risiken frühzeitig zu erkennen – weit über den Monatsabschluss hinaus – und belastbare Wachstumsstrategien zu entwickeln. 

Analysefähigkeit und Erkenntnisgewinn 

Daten entfalten ihren Wert erst durch Interpretation. Entscheidend ist eine Analyseebene, die Informationen verständlich macht und in einen strategischen Vorteil übersetzt. So lassen sich Muster erkennen, Szenarien modellieren und Hypothesen testen – auf Basis verlässlicher, konsistenter Daten. 

Prognose und Absicherung 

Ein stockender Cashflow bleibt der größte Risikofaktor. Verzögerte Zahlungsströme, saisonale Schwankungen oder unerwartete Ausgaben können den Betrieb empfindlich stören und langfristig Vertrauen beschädigen. Prognosen helfen, Liquidität zu sichern und Budgets stabil zu steuern. 

Automatisierung naheliegender Potenziale 

Während sich Finanzteams auf strategische Investitionen konzentrieren, lassen sich operative Optimierungen an spezialisierte Technologieanbieter delegieren. Effekte wie Cashback, Währungsersparnisse oder Zinseinnahmen erfordern oft komplexe Abstimmungen, lassen sich jedoch automatisieren. So bleibt Raum für das Wesentliche, ohne laufendes Cashflow-Wachstum aus dem Blick zu verlieren. 

Die Finanzwelt hat sich verändert – und die Lösungen müssen Schritt halten.  

Pleo begleitet Finanzteams seit über einem Jahrzehnt als Co-Pilot. Was als Werkzeug für Ausgabenmanagement begann, hat sich zu einem strategischen Partner entwickelt. Mit Funktionen wie Smart Capture, Cash-Management-Lösungen und Spend Insights ist Pleo auf Voraussicht ausgelegt, nicht auf Rückschau. 

Für Finanzverantwortliche bedeutet das: mehr Fokus auf die Zukunft. Und damit bessere Voraussetzungen für die Zukunft ihrer Unternehmen. 

Der Autor

Von Søren Westh Lonning, CFO von Pleo, Europas führender Plattform für Ausgaben- und Cash-Management. In seiner Rolle verantwortet er die Bereiche Finanzen, Recht, Strategie und M&A und unterstützt Finanzteams dabei, Unternehmensausgaben transparenter zu steuern. 

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