Montag, 16.02.2015
Strategie
Montag, 16.02.2015 11:55

Unternehmer Wolfgang Grenke: „Länderrisiken schlagen nicht auf Mittelständler durch“

Ungeachtet schwieriger Rahmenbedingungen treibt der Leasing- und Factoring-Spezialist Grenke Leasing seine weltweite Expansion voran. Als nächstes Land soll Singapur erschlossen werden, Chile und Kroatien waren gerade an der Reihe: „Wir expandieren, weil unsere Kunden so robust sind. Die diversen Länderrisiken schlagen kaum auf die kleinen und mittelständischen Unternehmen durch“, erklärte Grenke Leasing-Gründer und -CEO Wolfgang Grenke bei FINANCE-TV den Grund für das stramme Wachstum seines Unternehmens. Ob die wieder aufflammende Euro-Krise und die Kapitalmarktrisiken sein Lebenswerk bedrohen und in welchem Land die Verlustrate bei Grenke überraschenderweise weltweit am geringsten ausfällt – Wolfgang Grenke über seinen Expansionskurs, nur hier bei FINANCE-TV.

Ähnliche Sendungen

Fremdgeschäftsführer haben es nicht leicht. Wolfgang Luckhardt war 5 Jahre lang Fremdgeschäftsführer bei einem Schweißmaschinenhersteller. Das Unternehmen stand bei seinem Eintreffen kurz vor der Insolvenz, dann wuchs es wieder gesund. Die Gesellschafter sahen die Machtposition Luckhardts gestärkt und ekelten ihn deshalb aus dem Unternehmen. Nun ist Luckhardt seit 10 Jahren wieder Fremdgeschäftsführer bei Beyerdynamic und erzählt, was er heute anders macht und warum sich zwischen Fremdgeschäftsführern und Gesellschaftern nie ein freundschaftliches Verhältnis entwickeln kann und soll.

IPO-Veteran Kirchhoff: „CFOs begeben sich beim IPO zu sehr in die Hände der Banken“

In diesem Jahr sind schon zahlreiche Mittelständler an die Börse gegangen, viele weitere stehen in den Startlöchern. Nicht alle von ihnen werden am Kapitalmarkt reüssieren – und meistens liegt das an den Managementteams selbst, findet der IPO-Veteran Klaus Rainer Kirchhoff, der schon fast 70 Börsengänge begleitet hat: „Die Unternehmen begeben sich beim IPO viel zu sehr in die Hände der Banken“, kritisiert er im Interview mit FINANCE-TV. „Viele Manager unterschätzen einfach den Kapitalmarkt, und das wird auch nicht besser“, so der Inhaber der gleichnamigen Kommunikationsagentur. Was die Kardinalfehler beim Going und Being Public sind und welchen zentralen Tipp er jedem seiner Kunden gibt, verrät Klaus Rainer Kirchhoff bei FINANCE-TV.

Klöckner-CFO Ketter: „Unsere Handelsplattform XOM kann ein richtig großes Ding werden“

Das Management von Klöckner & Co. hat damit begonnen, den Stahlhändler umfassend zu digitalisieren. Neue Produkte sollen den Milliardenkonzern revolutionieren, darunter zwei neue E-Commerce-Plattformen. „Vor allem unsere offene Handelsplattform XOM kann ein richtig großes Ding werden“, sagte Klöckner-CFO Marcus Ketter im Interview mit FINANCE-TV. Warum der Konzern bei diesem Kronjuwel trotzdem in die Minderheit gehen will und was bei der Digitalisierung der Firma das Wichtigste überhaupt ist, verrät Ketter hier bei FINANCE-TV.

Mynaric-Chef Peschko: „Fühlen uns sehr wohl an der Börse“

Wolfram Peschko, Chef des Lasertechnikunternehmens Mynaric, fühlt sich an der Börse „sehr wohl“, sagte er gegenüber FINANCE-TV. Auch die Entscheidung für das nicht unumstrittene Börsensegment Scale hält er nach wie vor für richtig. Jetzt aber muss er die Investorenbasis verbreitern, berichtet Peschko: „Wir werden jetzt vermehrt Übersee-Investoren ansprechen – auch, weil in zwei Monaten die Lock-up-Periode vieler bestehender Aktionäre ausläuft.“ Wie viel der Börsengang kostete und warum sich dieses Investment nach Ansicht des Mynaric-Chefs gelohnt hat, sagt Wolfram Peschko im FINANCE-TV-Interview.

Villeroy-&-Boch-CFO Warncke: „Haben noch keine Strafzinsen bezahlt“

Mit einer Nettoliquidität von rund 58 Millionen Euro hat der Keramikproduzent Villeroy & Boch das abgelaufene Geschäftsjahr beendet. Diese so anzulegen, dass keine Strafzinsen fällig werden, stellt CFO Markus Warncke vor Herausforderungen. „Bislang haben wir aber noch keine Strafzinsen bezahlt“, betont er. Dies liege auch an dem großen Bankenkreis des saarländischen Unternehmens, der neben deutschen auch französische und luxemburgische Institute umfasst. Unter welchen Vorzeichen ein Gang an den Bond- oder Schuldscheinmarkt möglich wäre und wie sich die inzwischen fast 250 Familiengesellschafter in das Unternehmen einbringen, verrät Warncke im Talk bei FINANCE-TV.