Dienstag, 20.08.2013
Personal
Arbeitsmarkt

Arbeitsmarkt: Mehr Erwerbstätige im 2. Quartal

Postive Signale vom Arbeitsmarkt kommen im zweiten Quartal des laufenden Jahres. Die Zahl der Erwerbstätigen ist um 0,6 Prozent im Vorjahresvergleich gewachsen. Damit hatten rund 41,8 Millionen Personen einen Job in Deutschland.

Die Zahl der Erwerbstätigen ist im 2. Quartal 2013 um 0,6 Prozent gewachsen. Etwa 41, 8 Millionen Personen hatten in diesem Quartal einen Arbeitsplatz in der Bundesrepublik, teilte das Statistische Bundesamt (destatis) am Dienstag mit. Damit ist die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr um 242.000 Personen gestiegen. Infolge der Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt stieg die Personenzahl mit 0,9 Prozent um 377.000 im Vergleich zum ersten Quartal 2013, was ungefähr dem durchschnittlichen Anstieg in einem zweiten Quartal in den letzten 5 Jahren entspricht.

Arbeitsmarkt: Dienstleistungsbereiche erleben deutliches Plus

Verantwortlich für den größten Teil des Anstiegs der Gesamtzahl an Erwerbstätigenwaren die Dienstleistungsbereiche. Die größten absoluten Beschäftigungsgewinne innerhalb der Dienstleistungsbereiche gab es bei den Öffentlichen Dienstleistern, Erziehung, Gesundheit mit einem Plus von 111.000 Personen, entspricht 1,2 Prozent, gefolgt von den Unternehmensdienstleistern mit 83.000 Personen (1,5 Prozent) sowie dem Bereich Information und Kommunikation mit 30 000 Personen (2,4 Prozent). Im Produzierenden Gewerbe, ohne Baugewerbe, gab es im zweiten Quartal 2013 gegenüber dem Vorjahr um 22.000 Personen (0,3 Prozent) mehr Erwerbstätige.

Erwerbstätige arbeiteten insgesamt 13,8 Milliarden Stunden

Die Gesamtzahl der Arbeitnehmer erhöhte sich im zweiten Quartal 2013 im Vergleich zum zweiten Quartal des vergangenen Jahres um 295.000 auf 37,3 Millionen Personen, was einem Anstieg von 0,8 Prozent entspricht.. Die Zahl der Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger sank im selben Zeitraum um 53.000 Personen(1,2 Prozent) auf 4,5 Millionen.
Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit stieg auch die Zahl der durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen im zweiten Quartal 2013 im Vergleich zum zweiten Quartal 2012 um 0,6 Prozent  auf 330,4 Stunden. Ausschlaggebenden Anteil daran hatte die größere Anzahl an Arbeitstagen im Vergleich zum Vorjahresquartal.
Das Produkt aus Anzahl Erwerbstätige und geleisteten Stunden je Erwerbstätigen erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 1,2 Prozent auf rund 13,8 Milliarden Stunden.