Dienstag, 30.07.2019
Schwerstarbeit: In der Stahlbranche hat betriebliche Altersversorgung einen hohen Stellenwert.

Foto: industryview/ iStock/ Getty Images Plus

Schwerstarbeit: In der Stahlbranche hat betriebliche Altersversorgung einen hohen Stellenwert.

Personal
Attraktiv als Arbeitgeber

bAV: „Etwa 70 Prozent unserer Belegschaft beteiligen sich“

Franz-Josef Gottinger, Inhaber und Geschäftsführer von Stahlbau Wegscheid, erklärt im Interview, wie die betriebliche Altersversorgung dazu beiträgt, dass ein Mittelständler mit lokalem Bezug zum attraktiven Arbeitgeber in seiner Region wird.

Warum haben Sie eine bAV eingeführt?

Als Mittelständler mit einem starken lokalen Bezug wollen wir Verantwortung für unsere Mitarbeiter übernehmen und gleichzeitig den gesetzlichen Vorgaben gerecht werden. In unserer Branche genießt die betriebliche Altersversorgung traditionell einen hohen Stellenwert. Wegen des einfachen Handlings haben wir uns für die Entgeltumwandlung über eine Direktversicherung entschieden und unterstützen sie mit einem Arbeitgeberzuschuss.

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Wie aufwendig waren die Vorbereitung und Einführung?

Beim Thema betriebliche Vorsorge spielen unterschiedliche Dinge eine Rolle: Finanzen, Arbeitsrecht, Steuern, Bilanz oder auch Sozialversicherung. Außerdem haben sich in den vergangenen Jahren die Rahmenbedingungen geändert. Als Unternehmen können Sie das alles nur schwer erfassen. Daher haben wir uns schon früh Rat und Unterstützung von unserem lokalen Versicherungspartner geholt. Er hat unsere Vorgaben aufgenommen, ein Konzept erarbeitet, die bAV eingeführt und begleitet uns auch jetzt laufend. Die Präsenz vor Ort halte ich dabei für elementar wichtig. Denn nur so schaffen Sie das notwendige Vertrauen bei den Mitarbeitern.

Franz-Josef Gottinger ist Inhaber und Geschäftsführer von Stahlbau Wegscheid.

Foto: Stahlbau Wegscheid GmbH

Franz-Josef Gottinger ist Inhaber und Geschäftsführer von Stahlbau Wegscheid.

Wie sind die Resonanz und Akzeptanz bei Ihrer Belegschaft?

Die Möglichkeit, eine zusätzliche Altersversorgung aufzubauen, wird vom Großteil unserer Mitarbeiter sehr geschätzt. Etwa 70 Prozent unserer Belegschaft beteiligen sich derzeit daran. Am Anfang war es für viele nicht ganz einfach abzuwägen, welche Art der Versorgung für sie am besten ist – und über welchen finanziellen Rahmen sie überhaupt verfügen. Hier haben die Beratungsgespräche mit unserem Versicherungspartner enorm geholfen.

 

Setzen Sie Ihr bAV-Angebot im Rahmen Ihrer Personalarbeit ein?

Die bAV ist für uns eine essentielle Komponente der Gesamtvergütung. Wir setzen sie im Rahmen unserer Personalarbeit ein – und stellen sie bei Neueinstellungen immer vor. Die bAV bietet uns die Möglichkeit, uns im Vergleich zum Wettbewerb als attraktiver Arbeitgeber in der Region zu positionieren.