Montag, 15.03.2010
Personal

Führungskräfte gewinnen, Absolventen verlieren

Die Gehaltsschere zwischen Management und Angestellten hat sich weiter geöffnet: Einer Studie der Wirtschaftswoche zufolge ist das Einkommen von Führungskräften im Jahr 2009 um 3 bis 5 Prozent gestiegen, wohingegen die Einstiegsgehälter lediglich um 1 Prozent zugelegt haben.

Die Gehaltsschere zwischen Management und Angestellten hat sich weiter geöffnet: Einer Studie der Wirtschaftswoche zufolge ist das Einkommen von Führungskräften im Jahr 2009 um 3 bis 5 Prozent gestiegen, wohingegen die Einstiegsgehälter lediglich um 1 Prozent zugelegt haben.

Selbst die Chefs der krisengeschüttelten Automobilindustrie nahmen 344.500 Euro Jahresgehalt mit nach Hause, Geschäftsführer von Banken im Durchschnitt 371.000 EUR – das sind jeweils 3,4 Prozent mehr, als im Vorjahr. Die Geschäftsführer von Pharmaunternehmen verbuchten sogar einen Gehaltssprung von rund 5 Prozent.

Das durchschnittliche Einstiegsgehalt für Absolventen in den zehn bestbezahlten Branchen stieg dagegen um nur ein Prozent auf rund 40.000 Euro. Im vergangenen Jahr lag der Anstieg noch bei 5,2 Prozent.

Über mehrere Jahre betrachtet, wird der Gehaltsanstieg in den Chefetagen noch deutlicher: Verdienten Führungskräfte im Jahr 2003 noch durchschnittlich 77.290 Euro, werden es 2010 etwa 89.000 Euro sein – ein Anstieg von mehr als 15 Prozent.

Quellen: Wirtschaftswoche, Markt und Mittelstand

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