Mittwoch, 06.02.2013
Keks

Quelle: Thinkstock / Getty Images

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Krümelmonster

Krümelmonster-Krimi: Bahlsen wird zahlen

Der vom Krümelmonster gestohlenen Leibniz-Keks ist wieder aufgetaucht. Bahlsen will sein Versprechen einlösen und 52.000 Kekse spenden.

Seit gestern ist das geklaute Bahlsen-Wahrzeichen, der goldene Keks wieder aufgetaucht. Der Dieb, eine als Krümelmonster verkleidete Person, forderte zuvor in einem Erpresserschreiben das Unternehmen Bahlsen zu einer Keksspende auf.  Firmenchef Werner Michael Bahlsen sagte, dass das Unternehmen bei Rückgabe 52.000 Keks an 52 soziale Einrichtungen spenden wolle.

Nun ist der Keks wieder aufgetaucht. Wird Bahlsen bezahlen? „Wir werden unser Versprechen einhalten“, erklärte eine Sprecherin gegenüber Markt und Mittelstand. Bis zum jetzigen Zeitpunkt sei allerdings noch nicht abschließend geklärt, ob es sich um den echten Keks handle. „Wir haben den Keks noch nicht gesehen“, erklärte die Sprecherin weiter. Nach Rücksprache mit der Polizei, die den Keks zurzeit noch untersucht, sei es jedoch wahrscheinlich, dass es sich um den Original-Keks handle. „Sobald wir den goldenen Keks wieder haben, werden wir die Keks ausliefern“, sagte die Sprecherin. Wann die Untersuchungen abgeschlossen sind und Bahlsen den Keks wieder bekommen wird, könne jedoch nicht abschließend gesagt werden.

Gestohlener Keks seit Dienstag wieder da

Seit Dienstag ist das Wahrzeichen des Keksherstellers Bahlsen, der 20 Kilogramm schwere vergoldeter Keks, ist am Dienstag wieder aufgetaucht.  An einem Reiterdenkmal vor der Leibniz Universität in Hannover hing der Keks um des Hals des steinernen Pferds. Bereits am Montag hatte ein zweites Bekennerschreiben angekündigt, dass der Keks zurückgegeben wird.

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