Montag, 14.03.2011
Personal

Mehr Studienanfänger in Ingenieurswissenschaften / Immer längere Ausbildungszeiten

93.200 Abiturienten immatrikulierten sich im Studienjahr 2010 für ein Studium der Ingenieurswissenschaften. Wie das Statistische Bundesamt berichtet, ist dies ein Anstieg von 8,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt begannen im vergangenen Jahr 443.000 Personen ein Studium. Damit schrieb sich rund jeder fünfte Studienanfänger an einer ingenieurswissenschaftlichen Fakultät ein.

93.200 Abiturienten immatrikulierten sich im Studienjahr 2010 für ein Studium der Ingenieurswissenschaften. Wie das Statistische Bundesamt berichtet, ist dies ein Anstieg von 8,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt begannen im vergangenen Jahr 443.000 Personen ein Studium. Damit schrieb sich rund jeder fünfte Studienanfänger an einer ingenieurswissenschaftlichen Fakultät ein.

Längere Ausbildungszeiten

Weiter berichtet das Statistische Bundesamt, dass junge Menschen im Jahr 2009 später in den Arbeitsmarkt eintraten als noch 1999. Grund dafür seien längere Bildungs- und Ausbildungszeiten. Dies mache sich besonders bei den 20- bis 24-Jährigen bemerkbar. Waren in dieser Gruppe vor zwölf Jahren noch 44,2 Prozent erwerbstätig, waren es 2009 nur noch 36,8 Prozent. Knapp die Hälfte dieser Altersgruppe befand sich 2009 noch in der Schule oder in der Ausbildung.

Mehrere Faktoren sind hierfür verantwortlich. 2009 war die Zahl der Studierenden höher, zudem absolvierten Jugendliche vermehrt eine rein schulische Ausbildung oder begannen eine duale Ausbildung in einem etwas höheren Alter.

Im Jahr 2009 wurden Jugendliche häufiger über befristete Stellen eingestellt als noch vor zehn Jahren. Knapp ein Viertel aller Erwerbstätigen zwischen 20 und 24 Jahren befanden sich in einem solchen Beschäftigungsverhältnis. 1999 lag der Anteil noch bei 17,2 Prozent.

Quellen: Destatis, Markt und Mittelstand

 

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