Mittwoch, 26.06.2013
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Rentenversicherung: Beitragssätze könnten 2014 sinken

Haben Arbeitnehmer künftig mehr von ihrem Gehalt? Die Kassen der Rentenversicherung sind gut gefüllt. Eine Senkung des Beitragssatzes gilt als wahrscheinlich.

Die Rücklagen der Kassen der Rentenversicherung betragen aktuell 27,9 Milliarden Euro. Diesen Wert meldete kürzlich die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Für Anfang 2014 zeichnet sich daher eine dritte Beitragsermäßigung in Folge ab. Grund dafür ist die gute Beschäftigungslage in Deutschland.

Zur vergangenen Jahreswende konnten Arbeitnehmer bereits von einem geringfügig höheren Gehalt profitieren. Der Beitragssatz in die Rentenversicherung sank von 19,6 auf 18,9 Prozent des Bruttoeinkommens. Ihr monatlicher Bruttoverdienst stieg bei einem Einkommen von 3000 Euro monatlich um 10,50 Euro.

Rentenversicherung: Höhe der Reduktion noch unklar

Für das kommende Jahr soll es nach Informationen der „Stuttgarter Zeitung“ ähnlich sein. Die Bundesregierung rechne nach Angaben der Zeitung fest mit einer Senkung des Rentenbeitrags in 2014. Diese Einschätzung beruht auf der Haushaltsvorlage von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Über die Höhe des reduzierten Beitragssatzes könne jedoch erst etwas Genaueres gesagt werden, wenn genauere Daten vorlägen.

Die Rücklagen der Rentenkassen waren zum Jahresende 2012 auf 29,4 Milliarden Euro gestiegen. Damit überstiegen die Rücklagen die Schwelle von 1,5 Monatsausgaben, die für eine Senkung des Beitragssatzes notwendig ist.

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