Freitag, 10.02.2017
Gesundheit: In den kalten Monaten sorgen regelmäßig Grippe- und Erkältungswellen für leere Büros.

Foto: Deagreez/Thinkstock/Getty Images

Gesundheit: In den kalten Monaten sorgen regelmäßig Grippe- und Erkältungswellen für leere Büros.

Personal
Zahlen der Woche 6/2017

Von Druckerpapier, Grippewellen und dem Internet der Dinge

Auch nach Abzug der Inflation dürfen sich die Deutschen über ein Lohnplus freuen. Dagegen ärgern sie sich über Unsitten ihrer Kollegen. Außerdem in unseren „Zahlen der Woche“: Wann Fachkräfte nach Jobs suchen.

Anteil der Atemwegserkrankungen am Krankenstand im Jahresverlauf (in %, Berichtsjahr 2016)

24 Prozent …

… der krankheitsbedingten Fehltage gingen im Februar 2016 auf Atemwegserkrankungen zurück. Laut einer Auswertung des BKK Dachverbandes zum Krankenstand von rund zehn Millionen in Betriebskrankenkassen Versicherten sorgte eine Grippe- und Erkältungswelle demnach seinerzeit für besonders viele Ausfälle. Im mollig warmen Wonnesommermonat August lag der Anteil der Atemwegserkrankungen an den Fehltagen bei lediglich 7,8 Prozent.


Anzahl der ans "Internet der Dinge" angeschlossenen Geräte (in Mrd., Prognose)

Quelle: Gartner

8,4 Milliarden elektronische Geräte …

… werden noch im Laufe dieses Jahres online sein. Laut einer Schätzung des amerikanischen Marktforschungsinstitutes Gartner ist die Mehrheit dieser Geräte, die an das sogenannte Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) angeschlossen sind, in Privatgebrauch – etwa als Kühlschrank, der selbsttätig Milch bestellt oder als T-Shirt mit eingebauten Mikrochips. Mit 3,1 Milliarden geschäftlichen Geräten wird das Thema IoT aber auch in der Geschäfts- und Arbeitswelt immer wichtiger. Bis 2020 sollen insgesamt über 20 Milliarden Geräte aller Art online sein, 7,5 Milliarden davon in der Wirtschaft.


Anteil der Bürokräfte, die der jeweiligen Aussage zustimmen (in %)

Quelle: Sharp

50 Prozent …

… der in einer Umfrage des Bürogeräteherstellers Sharp befragten Arbeitnehmer in neun Ländern ärgern sich regelmäßig darüber, dass Kollegen das Papier im Drucker nicht nachgefüllt haben. 23 Prozent von ihnen geben an, selbst nicht immer Papier nachzufüllen. Für die Umfrage wurden 6.045 Bürokräfte in Frankreich, Deutschland, UK, Italien, Schweden, Polen, den Niederlanden, Tschechien und Ungarn befragt.


Entwicklung des Reallohnindex (Veränderung zum Vorjahr in %)

Quelle: Gartner

Um 1,8 Prozent …

… ist der sogenannte Reallohnindex im Jahr 2016 gestiegen. Damit liegt der durchschnittliche Verdienst der deutschen Arbeitnehmer auch inflationsbereinigt höher als im Vorjahr. Laut Statistischem Bundesamt, das die (vorläufigen) Ergebnisse im Rahmen einer vierteljährlichen Verdiensterhebung veröffentlicht, ist dies der dritthöchste Anstieg seit Beginn der Erhebung im Jahr 2008.

Für die tariflich Beschäftigten in Deutschland hatte die Hans-Böckler-Stiftung sogar einen realen Lohnzuwachs von 1,9 Prozent errechnet.

Montags um 11 Uhr …

… schauen laut einer Auswertung von Stepstone die meisten Fachkräfte nach einem neuen Job – wahrscheinlich vom Büro-PC aus. Die meisten Zugriffe von Mobilgeräten verzeichnet die Job-Webseite schon um 7 Uhr. Insgesamt berichten sowohl Stepstone als auch die Personalberatung Hays von einer steigenden Nachfrage nach Fach- und Führungskräften, insbesondere bei IT-Experten und Ingenieuren.

Info

Täglich erreichen uns Studien, Statistiken und Auswertungen. Wir wollen diese in Zukunft sammeln und im Wochentakt die wichtigsten, interessantesten und skurrilsten vorstellen. Hier finden Sie einen Überblick über die bisherigen Teile der Serie.