Montag, 16.10.2017
Personal
Wir sind Mittelstand

Was ist Ihr Projekt für 2018?

Das Jahr 2017 nähert sich dem Ende, die Planung für das Jahr 2018 beginnt. Was sich mittelständische Unternehmen schon jetzt für das kommende Jahr vorgenommen haben, haben uns einige von ihnen verraten.

Studien zeigen: Ein Drittel der Projekte, die Unternehmen beginnen, ist zum Scheitern verurteilt. Im Umkehrschluss heißt das allerdings auch, dass immerhin zwei Drittel aller Projekte erfolgreich sind. Was sich mittelständische Unternehmen schon jetzt für das kommende Jahr vorgenommen haben, haben uns einige von ihnen verraten.

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Friedrich E. Riempp, Geschäftsführer, R.I.E.MPP Industrieservice Elektrotechnik GmbH, Oberboihingen „Unser Anlagen- und Energiemanagementsystem, das durch nachhaltige Fernwartung die Kosten um bis zu 40 Prozent reduziert, soll 2018 den bundesweiten Durchbruch schaffen. Regional haben wir flächendeckende Installationen bereits geschafft, auch bei energieintensiven Global Playern wie ECE, BMW oder Inductoheat Europe, die das System nun bundesweit und international ihren Kunden anbieten können. Nur mit effizienterem Ressourcenverbrauch und einer Digitalisierung der Prozesse schaffen wir die Klimaziele.“<b>Friedrich E. Riempp, Geschäftsführer, R.I.E.MPP Industrieservice Elektrotechnik GmbH, Oberboihingen</b><br>
„Unser Anlagen- und Energiemanagementsystem, das durch nachhaltige Fernwartung die Kosten um bis zu 40 Prozent reduziert, soll 2018 den bundesweiten Durchbruch schaffen. Regional haben wir flächendeckende Installationen bereits geschafft, auch bei energieintensiven Global Playern wie ECE, BMW oder Inductoheat Europe, die das System nun bundesweit und international ihren Kunden anbieten können. Nur mit effizienterem Ressourcenverbrauch und einer Digitalisierung der Prozesse schaffen wir die Klimaziele.“Stefan Brehm, CSO, Gastrofix GmbH, berlin „2018 wollen wir uns endgültig vom Image des klassischen Kassenanbieters emanzipieren und darüber hinaus als digitaler Dienstleister für Gastronomie, Hotellerie & Co. positionieren. Denn mit einem modernen Kassensystem wie Gastrofix lassen sich heute nahezu alle wichtigen Prozesse im Betriebsablauf optimieren. Dabei gibt es in Sekundenschnelle Antworten auf die grundlegenden Fragen jedes Unternehmers: Mache ich gerade Gewinn oder Verlust? Sind meine Personalkosten zu hoch? So löst das System konkrete Probleme der Betreiber und trägt maßgeblich zum Unternehmenserfolg bei.“<b>Stefan Brehm, CSO, Gastrofix GmbH, berlin</b><br>
„2018 wollen wir uns endgültig vom Image des klassischen Kassenanbieters emanzipieren und darüber hinaus als digitaler Dienstleister für Gastronomie, Hotellerie & Co. positionieren. Denn mit einem modernen Kassensystem wie Gastrofix lassen sich heute nahezu alle wichtigen Prozesse im Betriebsablauf optimieren. Dabei gibt es in Sekundenschnelle Antworten auf die grundlegenden Fragen jedes Unternehmers: Mache ich gerade Gewinn oder Verlust? Sind meine Personalkosten zu hoch? So löst das System konkrete Probleme der Betreiber und trägt maßgeblich zum Unternehmenserfolg bei.“Wilhelm Rademacher, Inhaber und Geschäftsführer, WIR elektronik GmbH & Co. KG, Stadtlohn „Ein besonderes Projekt 2018 ist für uns die Stärkung unseres Standortes im Münsterland. Um 800 Quadratmeter erweitern wir unsere Fertigungs- und Lagerflächen, weil wir dauerhaft Heimelektronik-Produkte ‚Made in Germany‘ fertigen wollen. Wir lieben Technik und die zahlreichen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. Trotzdem wollen wir unsere Produkte einfach in der Handhabung gestalten. Das bedeutet: immer wieder innehalten und sich auf das konzentrieren, was für unsere Kunden wirklich wichtig ist.“<b>Wilhelm Rademacher, Inhaber und Geschäftsführer, WIR elektronik GmbH & Co. KG, Stadtlohn</b><br>
„Ein besonderes Projekt 2018 ist für uns die Stärkung unseres Standortes im Münsterland. Um 800 Quadratmeter erweitern wir unsere Fertigungs- und Lagerflächen, weil wir dauerhaft Heimelektronik-Produkte ‚Made in Germany‘ fertigen wollen. Wir lieben Technik und die zahlreichen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. Trotzdem wollen wir unsere Produkte einfach in der Handhabung gestalten. Das bedeutet: immer wieder innehalten und sich auf das konzentrieren, was für unsere Kunden wirklich wichtig ist.“Jörg Frey, Geschäftsführer, Haufe-Lexware GmbH & Co. KG, Freiburg „In Zeiten, in denen die Märkte in Bewegung sind, ist es wichtig, dass Unternehmer ihr Potential und die Chancen genau kennen. Wir sehen vor allem die Digitalisierung als Chance. Deshalb wollen wir die kleinen und mittelständischen Unternehmen dabei unterstützen, ihre Ziele und Visionen zu verwirklichen. Hier gilt es nun, unsere Vision der Automatisierung in der kompletten Buchhaltung weiterhin konsequent umzusetzen und die Zusammenarbeit mit den Steuerberatern zu intensivieren.“<b>Jörg Frey, Geschäftsführer, Haufe-Lexware GmbH & Co. KG, Freiburg</b><br>
„In Zeiten, in denen die Märkte in Bewegung sind, ist es wichtig, dass Unternehmer ihr Potential und die Chancen genau kennen. Wir sehen vor allem die Digitalisierung als Chance. Deshalb wollen wir die kleinen und mittelständischen Unternehmen dabei unterstützen, ihre Ziele und Visionen zu verwirklichen. Hier gilt es nun, unsere Vision der Automatisierung in der kompletten Buchhaltung weiterhin konsequent umzusetzen und die Zusammenarbeit mit den Steuerberatern zu intensivieren.“Andreas König, CEO, TeamViewer GmbH, Göppingen „Für uns geht es in 2018 in erster Linie darum, Lösungen für den gesamten Lebenszyklus anzubieten. Das beginnt bei der Konnektivität, also der Möglichkeit sich zu Geräten und zu Maschinen zu verbinden. Das beinhaltet aber auch deren Monitoring – also die Frage, wie sich diese Geräte und Maschinen produktiv verhalten. Natürlich bieten wir hier auch Lösungen zur Steuerung und zum Support. Und schließlich werden wir auch unsere Collaboration-Angebote forcieren.“<b>Andreas König, CEO, TeamViewer GmbH, Göppingen</b><br>
„Für uns geht es in 2018 in erster Linie darum, Lösungen für den gesamten Lebenszyklus anzubieten. Das beginnt bei der Konnektivität, also der Möglichkeit sich zu Geräten und zu Maschinen zu verbinden. Das beinhaltet aber auch deren Monitoring – also die Frage, wie sich diese Geräte und Maschinen produktiv verhalten. Natürlich bieten wir hier auch Lösungen zur Steuerung und zum Support. Und schließlich werden wir auch unsere Collaboration-Angebote forcieren.“Günther Schwab, Geschäftsführer, Schwab Rollrasen GmbH, Waldhofen „Ich möchte mich aus dem Alltagsgeschäft raushalten. Ich habe fantastische Mitarbeiter, die in dem, was sie tun, ganz besonders gut sind. Sie beraten, verkaufen, sind Prellbock und Ansprechpartner und eine ganz tolle Mannschaft. Mein Projekt für 2018 ist, dass ich nur noch ganz selten regulierend eingreifen muss, dass meine Mitarbeiter so viel Mut und Rückhalt haben, dass sie Entscheidungen selbst treffen können, und dass ich nicht mehr zwingend notwendig bin, um den Ablauf des Geschäfts zu ermöglichen.“<b>Günther Schwab, Geschäftsführer, Schwab Rollrasen GmbH, Waldhofen</b><br>
„Ich möchte mich aus dem Alltagsgeschäft raushalten. Ich habe fantastische Mitarbeiter, die in dem, was sie tun, ganz besonders gut sind. Sie beraten, verkaufen, sind Prellbock und Ansprechpartner und eine ganz tolle Mannschaft. Mein Projekt für 2018 ist, dass ich nur noch ganz selten regulierend eingreifen muss, dass meine Mitarbeiter so viel Mut und Rückhalt haben, dass sie Entscheidungen selbst treffen können, und dass ich nicht mehr zwingend notwendig bin, um den Ablauf des Geschäfts zu ermöglichen.“Friedrich Neumeyer, CEO, proALPHA Business Solutions GmbH, Weilerbach „Unsere mittelständischen Kunden arbeiten stark exportorientiert. Neben Europa liegt ihr Fokus zunehmend auf Asien und Nordamerika. Dieser Entwicklung werden wir 2018 auch auf Produktseite Rechnung tragen. So steht das nächste Jahr ganz im Zeichen unserer neuen ERP-Version. Neben Landesfunktionalitäten bietet die Software zusätzliche standardisierte Schnittstellen zu lokalen Systemen. Der Ausbau der mobilen Anwendungen für die Lagerlogistik optimiert die gesamte Prozesskette auch betriebsübergreifend.“<b>Friedrich Neumeyer, CEO, proALPHA Business Solutions GmbH, Weilerbach</b><br>
„Unsere mittelständischen Kunden arbeiten stark exportorientiert. Neben Europa liegt ihr Fokus zunehmend auf Asien und Nordamerika. Dieser Entwicklung werden wir 2018 auch auf Produktseite Rechnung tragen. So steht das nächste Jahr ganz im Zeichen unserer neuen ERP-Version. Neben Landesfunktionalitäten bietet die Software zusätzliche standardisierte Schnittstellen zu lokalen Systemen. Der Ausbau der mobilen Anwendungen für die Lagerlogistik optimiert die gesamte Prozesskette auch betriebsübergreifend.“

Der Text gehört zu einem Thema aus der Markt-und-Mittelstand-Ausgabe 10/2017. Hier können Sie das Heft bestellen und „Markt und Mittelstand“ abonnieren.