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Politik > Tegernsee Summit

Liveticker Ludwig-Erhard-Gipfel 2025 - das war Tag 3

| Markt und Mittelstand Redaktion

Deutschland nach der Wahl. Kommt nun das neue Wirtschaftswunder? Deutschlands Meinungsführertreffen vom 7. bis 9. Mai 2025.

Der Ludwig-Erhard-Gipfel: Das Handelsblatt nennt die Veranstaltung am Tegernsee "Das Stelldichein der Wirtschaft", die ARD spricht von "Das deutsche Davos". In diesem Jahr geht es um Deutschland nach der Wahl. Und um die Frage: Kommt nun das neue Wirtschaftswunder?

Freitag, 9. Mai 2025

Thema das Tages: FUTURE & FINANCE DAY

powered by flatexDEGIRO

Begrüßung

8.13 Uhr: Tag 3 des Ludwig-Erhard-Gipfels beginnt. Heute bleibt es kühl bei 11 Grad am Tegernsee, aber zumindest trocken.

08.35 Uhr: Nach einer Begrüßung durch Verlegerin Christiane Goetz-Weimer beginnt Markus Laubenthal, Chief of Staff Supreme Headquarters Allied Powers Europe der NATO, mit einem Impulsvortrag.

 

Zur Begrüßung  der Gastgeberin und Verlegerin Christiane Goetz-Weimer (YouTube)

Impulsvortrag General Markus Laubenthal

  • „Ein Staat wie Deutschland muss verteidigungspolitisch erwachsen sein.“
  • General Markus Laubenthal, Chief of Staff Supreme Headquarters Allied Powers Europe, NATO

08.37 Uhr: Der Vier-Sterne-General mahnt:  „Wir müssen verstehen, dass Militär ein Instrument des Einflusses und der Macht ist.“ Sonst sitze Europa nicht mit am Tisch. „Wir müssen in Deutschland in Verteidigung investieren.“ Denn die Gefahr ist real: „Russland ist die größte und unmittelbarste Bedrohung“, sagt Laubenthal. Das sei keine Angstmacherei. Russland investiert 43 Prozent seines Staatshaushaltes in das Militär. Zudem berichten Finnland und die baltischen Staaten besorgt über den Aufbau neuer Kasernen an den Grenzen. Das Ziel Russlands ist für Laubenthal klar: Nadelstiche setzen und verunsichern. Täglich verletzen beispielsweise russische Drohnen den baltischen Luftraum. „Diese Bedrohung ist real“, sagt der NATO-General. „Man dürfe nicht der Illusion verfallen, dass mit einem Friedensdeal alles wieder normal wird.“ Er fordert: „Ein Staat wie Deutschland muss verteidigungspolitisch erwachsen sein.“

08.41 Uhr: Laubenthals zweite Botschaft: „Die NATO ist das Bündnis der Wahl.“ Man brauche kein neues Bündnis. Nur in der NATO gebe es ein Konzept zur Abschreckung, die nötigen Strukturen und die Präsenz, um reaktionsschnell zu sein. „In der NATO merken wir deutlich die Zeitenwende.“ Hier steht die geschlossene Präsenz von 32 Staaten. Es braucht für den General einsatzbereite Streitkräfte, um in einem andauernden Konflikt die Handlungsfähigkeit zu bewahren. In diesem Bereich habe man Nachholbedarf. Seine dritte Botschaft: „Wir dürfen Russland nicht den Gefallen tun und die langjährige Partnerschaft unterminieren.“ Man müsse den Amerikanern auf Augenhöhe begegnen, um unter 32 einen fairen Deal zu schaffen.

08.45 Uhr: Was muss sich also tun? Für Laubenthal kommt es auf die zwei Faktoren Masse und Geschwindigkeit an. Die Regularien aus Friedenszeiten müssen für ihn auf den Prüfstand, die Streitkräfte brauchen klare Pläne und das Gerät muss schnell funktionstauglich sein. „Wir müssen von Manufakturproduktion hin zu Massenproduktion“, fordert er. Es gehe um eine Standardisierung. „Wir wollen alle in Frieden leben, deshalb geht uns alle Sicherheit und Verteidigung an.“ Auch den Heimatschutz müsse man durch den Dienst in der Reserve stärken.

zum Vortrag (YouTube)

Panel: 3 Jahre Zeitenwende – wie verteidigungsbereit sind wir heute?

  • Cornelia Gottbehüt, Leiterin Bereich Government & Public Sector EY Deutschland
  • General Markus Laubenthal, Chief of Staff Supreme Headquarters Allied Powers Europe, NATO
  • Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, MdEP, Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung (SEDE), Europäisches Parlament
  • Moderation: Dr. Peter Tauber, Parlamentarischer Staatssekretär a.D. im Bundesverteidigungsministerium

08.49 Uhr: Das Panel „3 Jahre Zeitenwende – wie verteidigungsbereit sind wir heute? beginnt mit folgenden Speakern: Markus Laubenthal, Chief of Staff Supreme Headquarters Allied Powers Europe der NATO, Cornelia Gottbehüt, Leiterin Bereich Government & Public Sector EY Deutschland, und Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung (SEDE) im Europäischen Parlament.

08.54 Uhr: Strack-Zimmermann erinnert daran, dass Europa weiß, was zu tun ist, die Umsetzung aber eine Herausforderung ist. „Die Industrie, die deutlich weiter ist als die Politik, muss deutlich stärker zusammenarbeiten“, fordert sie. „Die rein nationale Sicht muss sich ändern“, da sich kein Land alleine verteidigen könne. Bei 450 Millionen Einwohnern in der EU gebe es keinen Grund, jetzt nicht das Tempo zu forcieren. Ein Problem sei aber noch das Mindset, man müsse die Menschen mitnehmen. „Wenn wir weiter in Frieden und Sicherheit leben wollen, müssen wir jetzt in die Gänge kommen“, sagt die Politikerin.

08.57 Uhr: „Wie lange wird die Unterstützung der Ukraine weitergehen?“, fragt Moderator Peter Tauber, Parlamentarischer Staatssekretär a. D. im Bundesverteidigungsministerium. „Russland ist nicht so berechenbar, wie Trump das glaubte“, sagt Strack-Zimmermann dazu. Aber sie teilt es, dass man hierfür die Amerikaner brauche.

09.02 Uhr: Wenn man über Verteidigungsfähigkeit rede, heiße dies nicht nur Militär, sondern es gehe um das Gesamtbild wie die Leistungsfähigkeit der öffentlichen Verwaltung und Industrie, ergänzt Gottbehüt. Eine ganzheitliche Steuerung mit Methoden dahinter sei erforderlich. „Die Folgeschritte müssen nun passieren, wir müssen konkreter werden.“

09.10 Uhr: „Wir leben nicht im Krieg, aber wir leben schon lange nicht mehr im Frieden“, mahnt Strack-Zimmermann. Deshalb müsse die Gesetzgebung angepasst werden. „Es gibt nur ein Top-down, wenn wir nicht mehr im Frieden leben.“ Für die Europapolitikerin hat im Zuge dessen der deutsche Föderalismus zurückzustehen: „In militärischen Fragen kann es keine föderalistischen Fragen geben.“

09.18 Uhr: Brauchen Bundeswehr und Politik externen Rat? Gottbehüt empfiehlt das. „Wir haben nicht unendlich Zeit. Man muss sich externen Rat holen, die öffentliche wie die private Seite.“

09.25 Uhr: Allen, die bezüglich der Zeitenwende Sorge haben, gibt Strack-Zimmermann mit auf den Weg: „Wir rüsten nicht auf, wir machen uns verteidigungsbereit.“ Wer das nicht wolle, müsse anfangen Russisch zu lernen.

 

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Weimers Klartext - Katharina Reiche

09.28 Uhr: Die neue Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche ist heute zum elften Mal beim Ludwig-Erhard-Gipfel dabei, sie ist Stammgast der Konferenz. Doch in diesem Jahr ist es ihr erster großer öffentlicher Auftritt nach der Wahl. „Deutschland befindet sich in einer historischen Wachstumskrise“, sagt Reiche über das dritte Jahr Rezession in Folge. „Eine solche strukturelle Krise hat dieses Land noch nicht gesehen.“ Belege sind für Reiche die steigende Arbeitslosigkeit, zunehmende Insolvenzen und der Abfluss an Direktinvestitionen (nicht erst seit der Ampel). „Einige Indikatoren, die uns vor Augen führen, wie dringend der Handlungsbedarf ist.“ Doch Reiche möchte nicht nur klagen: Mit den Patenanmeldungen liege man weltweit auf Platz zwei, es gebe eine lebendige Start-up-Kultur (zweistärkstes Gründungsjahr), Rückgrat durch Mittelstand sowie Leitbranchen (Automobil, Chemie, Energie, Metall), die aber auch in einer Transformation stecken „Der Unternehmermut macht mir in diesem Land Mut.“

09.34 Uhr: „Es geht um eine zeitgemäße ordnungspolitische Ausgestaltung der Sozialen Marktwirtschaft“, sagt Reiche. Für die neue Wirtschaftsministerin „gehören die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft mit Vernunft und Pragmatismus an unsere Zeit angepasst“. Weiter: „Wir müssen wieder mehr ermöglichen als wir vorgeben.“ Denn zur Sozialen Marktwirtschaft gehöre auch die Eigenverantwortung. Das habe man laut Reiche in den vergangenen Jahren falsch gemacht, was sich ändern müsse.

09.37 Uhr: Folgende Bereiche müsse man schnell anpacken: Energiepolitik, Außenhandel, Bürokratieabbau und Europa. „Deutschland muss Führungsstärke, Führungswissen entwickeln“, fordert Reiche. Zu den Gipfelgästen sagt sie: „Wir sind in der Pflicht, aber ich lade Sie dazu ein.“

09.45 Uhr: Im Klartext-Gespräch mit Ansgar Graw bezeichnet Reiche „den Klimawandel als existenzielles Problem“, welches jedoch nur in den Griff bekommen werden könne, indem man globale zusammenarbeite und technologieoffen sei. Mit Blick auf die notwendige Energiewende in Deutschland sagt die CDU-Wirtschaftsministerin: „Deutschland hat sich sehr konsequent entschieden aus Technologien auszusteigen, bevor wir uns überlegt haben, wo wir einsteigen wollen.“

9.50 Uhr: Kommt die Rückkehr zu Kernenergie? „Der Ausstieg ist vollzogen“, sagt Reiche. Ein Wiedereinstieg erfordere nicht nur Geld, sondern auch Vertrauen der Unternehmen, die das machen sollen. „Wenn ich den Sektor, in dem ich tätig war, richtig verstanden habe, ist die Skepsis sehr groß, dass eine Entscheidung für Atomkraft, wenn sie fallen würde, von Dauer sein wird.“ Privat würde hier also wohl keiner investieren. Die Chance auf Atomkraft zu setzen, sei in der Vergangenheit schlicht verpasst worden.

9.54 Uhr: Jetzt geht es um Wasserstoff. Reiche: „Die Wasserstoffwirtschaft haben wir geschafft, bevor wir sie richtig aufgebaut haben, schon tot zu regulieren.“ Reiche will das korrigieren. „Wasserstoff als ein Energieträger im Energiemix kann eine große Chance sein“, sagt sie. Zudem gebe es in Deutschland viele Unternehmen, die in der Branche weltmarktführend seien.

9.58 Uhr: Abschließend noch ein Satz zur Regulierung im Land: „Regulierung gut gemacht kann ein Wettbewerbsvorteil sein, schlechte Regulierung drangsaliert die Wirtschaft“, so Reiche. Sie sei dafür Regulierung wieder chancenorientiert zu denken.

 

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Technology-Panel: KI, Quanten, Robotics – die neuen Turbotreiber für die Transformation von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft

  • Angelika Gifford, Senior Advisor to the COO bei Meta & Aufsichtsrätin
  • Svenja Hahn, MdEP, Präsidentin der Allianz der Liberalen Demokraten für Europa (ALDE)
  • Heidrun Irschik-Hadjieff, Vorsitzende der Geschäftsführung Sanofi Deutschland
  • Philipp Justus, Vice President Central Europe Google
  • Christine Rupp, General Managerin IBM Consulting DACH und Geschäftsführerin der IBM Deutschland GmbH
  • Moderation: Frauke Holzmeier, Ressortleiterin Wirtschaft bei RTL NEWS

10.01 Uhr: Das Technology-Panel „KI, Quanten, Robotics“ beginnt. Auf der Bühne sitzen Angelika Gifford, Senior Advisor to the COO bei Meta & Aufsichtsrätin, Svenja Hahn, Mitglied des Europaparlaments und Präsidentin der Allianz der Liberalen Demokraten in Europa (ALDE), Heidrun Irschik-Hadjieff, Vorsitzende der Geschäftsführung Sanofi Deutschland, Philipp Justus, Vice President Central Europe Google, und Christine Rupp, General Managerin IBM Consulting DACH und Geschäftsführerin der IBM Deutschland.

10.23 Uhr: „Mindset alleine tut es nicht“, findet Rupp. Die technologischen Rahmenbedingungen müssen stimmen. Hahn ergänzt: „Jeder muss sich selbst hinterfragen, wie er KI nutzt.“ Auf der einen Seite sage man, man wolle KI nutzen, auf der anderen Seite möchte aber keiner seine Daten hergeben. „Doch wie soll man an die nötigen Daten herankommen?“ Eine demokratisch trainierte KI ist laut Hahn wichtig für Mindset-Wechsel.

10.32 Uhr: Weiteres Problem: „Deutschland ist nicht gut darin zu skalieren und daraus Geld zu machen“, findet Rupp. Dabei gibt es reichlich Potenzial. „Wir in Deutschland sitzen auf dem wahrscheinlich größten industriellen Datenschatz.“ Dies sei die Grundlage, um Geld zu machen. Es gibt zwei Quanten-Rechenzentren: eines in den USA und eines in Deutschland in der Nähe von Stuttgart.

10.45 Uhr: Laut Gifford sind die Deutschen „nicht gut im Storytelling“. Es gebe ganz tolle KI-Anwendungen aus Deutschland, dies müsse man nach außen tragen.

 

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Zum Interview mit Heidrun Irschik-Hadjieff (YouTube)

Automotive Talk mit Gernot Döllner

  • Gernot Döllner, Vorstandsvorsitzender AUDI AG
  • Isabelle Körner, Moderatorin und Reporterin ntv

10.52 Uhr: Gernot Döllner, Vorstandsvorsitzender von Audi, stellt sich dem Automotive Talk. „2024 war ein Übergangsjahr, da wir vier Schlüssel-Modellreihen gewechselt haben“, sagt der Audi-Chef. 2025 ist daher weiter eine Transitionsphase. Audi setze bei seinen Modellen auf den Dreiklang aus Elektro, Hybrid und Verbrenner. Bitter: Die Marge liegt bei 1,5 Prozent, ursprünglich waren 7,5 Prozent das Ziel. „Mit der Marge, die wir dieses Quartal gesehen haben, können wir nicht zufrieden sein“, sagt Döllner. Dies sei ein Effekt der Umwälzung des Modellportfolios. Audi erwartet laut Döllner künftig eine Marge von 7 bis 9 Prozent.10.57 Uhr: Marktbeherrschend ist auch die schwierige geopolitische Situation. Verschärfend hinzugenommen ist die Zollsituation in den USA. Zur USA-Strategie wird die Entscheidung laut Döllner dieses Jahr fallen.

10.57 Uhr: Marktbeherrschend ist auch die schwierige geopolitische Situation. Hier verschärfend hinzugenommen ist die Zollsituation in den USA. Zur USA-Strategie wird die Entscheidung laut Döllner dieses Jahr fallen.

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Panel: Wirtschaftsmotor Automotive & Mobilität: Wie Deutschland zum Leitmarkt für elektrische und vernetzte Mobilität wird

  • Gernot Döllner, Vorstandsvorsitzender AUDI AG
  • Hildegard Müller, Präsidentin Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
  • Jennifer Reinz-Zettler, Leiterin des Bereichs Mobilität Bayern Innovativ
  • Dr. Xing Zhou, Partner & Managing Director, AlixPartners
  • Moderation: Isabelle Körner, Moderatorin und Reporterin ntv

11.05 Uhr: Audi-Chef Döllner sitzt nun auch mit auf dem „Automotive Panel“ des diesjährigen Ludwig-Erhard-Gipfels. Mit auf dem Podium: Hildegard Müller, Präsidentin Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA), Jennifer Reinz-Zettler, Leiterin des Bereichs Mobilität Bayern Innovativ und Xing Zhou, Partner & Managing Director, AlixPartners.

11.15 Uhr: Im Vergleich chinesischer und deutscher Automobilhersteller sieht Xing Zhou, Partner & Managing Director bei AlixPartners, einen großen Unterschied. Bei BYD und Co. fokussiere man sich mehr aufs Produkt, bei den deutschen Unternehmen stehe hingegen die Prozessstabilität im Fokus. Durch den Produktfokus entstehe erst einmal ein weniger ausgefeiltes Automobil, die chinesischen Hersteller seien damit aber schneller und agiler, die Qualität des Produkts komme dann mit der Zeit.

11.23 Uhr: Die US-Zölle sind für VDA-Präsidentin Hildegard Müller mit Blick auf die deutsche Autoindustrie weniger problematisch als die strukturellen Herausforderungen im Inland. „Die Zölle sin die Spitze des Eisbergs, unter der Wasseroberfläche liegen die eigenen Hausaufgaben“, so Müller. Natürlich müssten Antworten auf die Zölle gefunden werden, dies helfe jedoch nichts, wenn die strategische Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands nicht wiederhergestellt werde. Müller macht sich weniger Sorgen um die deutsche Autoindustrie als vielmehr um den deutschen Industriestandort. „Wenn mir nur noch ein Prozent der Mittelständler sagen, dass sie die Investitionen in Deutschland erhöhen wollen, macht mir das Sorge.“

11.30 Uhr: Deutschlands Autohersteller kämpfen auch mit dem stark zunehmenden Wettbewerb aus China. „In China herrscht Aufbruchstimmung“, sagt Alix Partners-Managing Director Zhou. In den letzten fünf Jahren seien in der Volksrepublik 130 neue E-Auto-Hersteller entstanden. Jedoch verdiene davon bislang nur ein einziger Anbieter Geld. Dieser jedoch, habe 2019 noch null Euro Umsatz erzielt, im vergangenen Jahr waren es 20 Milliarden.

 

Zum Artikel: Hildegard Müller warnt: Standort Deutschland in Gefahr – Autoindustrie fordert Kurswechsel

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Energy Talk

  • mit Prof. Dr. Achim Schröder, Mitglied des Vorstands, Westenergie AG
  • & Thorsten Giersch, Chefredakteur „Markt und Mittelstand“

11.55 Uhr: Es folgt der Energy-Talk mit Westenergie-CFO Achim Schröder, der eine „Nachjustierung bei der Energiewende“ fordert. Zwar sei schon viel erreicht worden – über 50 Prozent der Energie in Deutschland stamme inzwischen aus erneuerbaren Quellen, und die CO₂-Ziele habe die Energiewirtschaft deutlich übererfüllt. Jedoch seien auch die Strompreise hoch, und es gebe Schwierigkeiten bei der Versorgungssicherheit.

11.58 Uhr: Bezugnehmend auf die hohen Preise sagt Schröder: „Es stimmt, dass Wind und Sonne keine Rechnung schreiben, aber die Netzbetreiber schreiben die Rechnung.“

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Panel: Die neue Energiepolitik: Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit statt Klima?

  • Dr. Constantin Alsheimer, Vorsitzender des Vorstands Thüga
  • Stefan Kapferer, CEO 50Hertz Transmission
  • Prof. Dr. Oliver Mayer, Leiter des Bereichs Energie und Bau Bayern Innovativ
  • Sebastian Schmidt, Geschäftsführer & Gründer von GIGA.GREEN
  • Prof. Dr. Achim Schröder, Mitglied des Vorstands Westenergie AG
  • Moderation: Dr. Friedbert Pflüger, Gründer, Energiegespräche am Reichstag

12.09 Uhr: In der anschließenden Diskussionsrunde zum Thema sagt Constantin Alsheimer, Vorstandsvorsitzender des Stadtwerkeverbunds Thüga:„Die Energiewirtschaft hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass Energie bezahlbar ist.“ Vor nicht allzu langer Zeit sei das Kostenargument oft als reines Vorwand-Argument abgetan worden, um die Energiewende zu verhindern. „Mir gefällt, dass die neue Koalition wieder mehr Markt wagen will.“ Er beobachte einen „positiven Paradigmenwechsel“.

12.25 Uhr: „Wir sollten bei der Energiepolitik nicht ideologisch auf irgendwelche Quoten zielen“, sagt Westenergie-CFO Schröder. Es gelte, die Erneuerbaren intelligent auszubauen – es greife viel zu kurz, nur von 80 Prozent Anteil der Erneuerbaren am Energiemix zu sprechen. Die entscheidenden Fragen seien doch vielmehr: „Was machen wir während der Dunkelflaute, und was machen wir in der Zeit, in der zu viel Energie da ist?“

12.36 Uhr: Angesprochen auf den Mega-Blackout in Spanien und Portugal sagt Stefan Kapferer, CEO von 50Hertz Transmission: „Es sollte uns Sorgen machen, dass es auch zahlreiche Tage danach immer noch kein klares Lagebild zur Ursache gibt.“ Deutschland sei zwar durch seine bessere Eingebundenheit in das europäische Verbundnetz besser gegen einen solchen Stromausfall geschützt, ansonsten aber ähnelten sich die Energiesysteme. Für Deutschland müsse es klar darum gehen, eine „verlässliche Leistung im Netz“ sicherzustellen, um „das Netz im Krisenfall stabilisieren zu können“. Gaskraftwerke seien dabei das Stichwort.

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Panel: Wie KI Sicherheit, Wachstum und Wohlstand schaffen kann

  • Arno Huhn, Geschäftsführer Schwarz IT KG
  • Walid Mehanna, Chief Data & AI Officer Merck Group
  • Dr. Fabian Mehring, Bayerischer Staatsminister für Digitales
  • Carsten Puschmann, Serial Entrepreneur und Startup Investor
  • Moderation: Frauke Holzmeier, Ressortleiterin Wirtschaft bei RTL NEWS

13.50 Uhr: Die Mittagspause ist vorbei – Zeit für das Panel „Wie KI Sicherheit, Wachstum und Wohlstand schaffen kann“. Es diskutieren Arno Huhn, Geschäftsführer von Schwarz IT, Walid Mehanna, Chief Data & AI Officer der Merck Group, Fabian Mehring, Bayerischer Staatsminister für Digitales, und Carsten Puschmann, Serial Entrepreneur und Start-up-Investor.

14.10 Uhr: „Gerade erleben wir die große KI-Revolution unserer Zeit“, sagt Mehring. „Für neues Wachstum brauchen wir neue Ideen auf neuen Märkten.“ Die einzige Chance für dieses Land sei es, Spitze bei Tech zu sein. Das müsse die neue Vision für Deutschland werden, „und diese Vision fehlt mir gerade“, so Mehring. Das bedeute aber nicht, dass man sich von traditionellen Industrien verabschieden müsse. Beim Quantencomputing zum Beispiel liege Deutschland an der Weltspitze, ergänzt Puschmann.

14.17 Uhr: „Wir waren mal das Wirtschaftswunderland, die Ärmelhochkrempler“, sagt Mehring und fordert mehr Wirtschaftswunder-Mentalität, wenn man ein Wirtschaftswunder erwartet. Huhn spürt dieses Umdenken bereits – es müsse aber noch stärker werden. Sein Appell an die Politik: Es gebe viele gute Produkte, aber man solle am Ende auch „Buy European“ wählen.

14.21 Uhr: Als härteste Währung bei KI sieht Mehanna Vertrauen – vor allem bei Themen, bei denen es um Menschenleben geht. Es drehe sich um die Sicherheit, Daten abzulegen. Mehring fügt hinzu: „In Deutschland ist der Datenschützer der Gute und der Datennutzer der Schlechte.“ Das sei eine sehr verkürzte Darstellung. Aber durch diese Sichtweise fehlten selbst für anonymisierte Studien die Daten. „Die Aufgabe der Politik ist es daher, diese Mitte zu suchen.“ Die Frage, wie wir den Datenschutz angehen, werde für den bayerischen Digitalminister darüber entscheiden, wie Deutschland international bei KI dasteht, ist er überzeugt.

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Panel: Wasserstoff: Ist der Hype vorbei?

  • Prof. Dr. Veronika Grimm, Mitglied im Sachverständigenrat der Wirtschaft
  • Dr. Timm Kehler, Vorstand DIE GAS UND WASSERSTOFFWIRTSCHAFT E.V.
  • Holger Kreetz, Chief Operating Officer Uniper
  • Moderation Ulrich Reitz, Chefkorrespondent RTL und ntv

14.48 Uhr: Auf dem nächsten Panel geht es noch einmal um Energie. Im Fokus steht diesmal der Wasserstoff. Diesen brauche es dringend für eine klimaneutrale Wirtschaft, sagt die Wirtschaftsweise Veronika Grimm. Andernfalls wäre die deutsche Wirtschaft nicht mehr funktionsfähig. Die Politik jedoch habe sich beim Hochlauf der Technologie verheddert. „Die Regulierung, die seither geschaffen worden ist, ist ein Paradebeispiel dafür, wie man es nicht machen sollte“, moniert Grimm. Die Förderprogramme seien derart komplex, dass sie eigentlich nur große Unternehmen nutzen könnten, während viele Mittelständler nicht mitkämen.

15.00 Uhr: „Die Energiewende insgesamt muss neu ausgerichtet werden“, fordert Grimm. „Die Kosten müssen runter.“ Der Ausbau von Gaskraftwerken sei dabei sehr wichtig. „Es braucht flexible Kapazitäten, die einspringen, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht.“ Grimm schätzt die benötigte Kapazität auf 20 Megawatt.

15.10 Uhr: Die Empfehlung mit Blick auf den Aufbau von Wasserstoff als Energieträger in Richtung Politik lautet: „Infrastruktur entwickeln, Nachfrage aufbauen – über Kraftwerke, Stahlwerke und Raffinerien –, weltweit Energiepartnerschaften schließen und die inländische Produktion ausbauen“, sagt Timm Kehler, Vorstand von Die Gas- und Wasserstoffwirtschaft e. V. Hinzu komme eine dringend notwendige Deregulierung, fügt Holger Kreetz, COO bei Uniper, an.

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Weimers Klartext – Alexander Schallenberg

  • Alexander Schallenberg, österreichischer Bundeskanzler a. D.
  • Oliver Rolofs, Senior Advisor WEIMER MEDIA GROUP

15.22 Uhr: Ob sich die europäischen Beziehungen zu Russland jemals wieder normalisieren könnten, will Moderator Oliver Rolofs wissen. „Russland bleibt Teil der europäischen Geschichte und Geografie“, sagt Schallenberg. Es gelte, einen Umgang mit dem Land auf Basis einer starken europäischen Wehrhaftigkeit zu finden. „Was wir uns aber nicht erträumen sollten, ist, dass es jemals wieder eine Rückkehr zum Status quo geben wird, solange Putin dort an der Macht ist.“

15.25 Uhr: Schallenberg freut sich, dass die neue deutsche Regierung in der Asylpolitik „weniger ideologisch“ und mit „ein bisschen mehr Realismus“ agiere. Überhastete Einzelmaßnahmen wie die schnelle Schließung der Grenzen seien jedoch nicht hilfreich. Damit mache Deutschland nun genau das, was es seinen Partnern in den vergangenen Jahren stets vorgeworfen habe. „Es braucht gemeinsame europäische Lösungen.“

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Impulsrede - Hubert Aiwanger

  • mit Hubert Aiwanger, MdL, Stellv. Ministerpräsident, Bay. Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

15.36 Uhr: Was erwartet sich Bayern von einer neuen Bundesregierung? Darum geht es in der Impulsrede von Hubert Aiwanger, Stellvertretender Bayerischer Ministerpräsident und Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (Freie Wähler). „Wir sind in einer Phase zwischen Hoffen und Bangen“, sagt er. Die Realität sei eine zweijährige Rezessionsphase, „geschweige denn ein Wirtschaftswunder oder der mehrfach angekündigte Doppel-Wumms“. „Wir haben es in der Hand, die Wirtschaft zum Laufen zu bringen“, ist Aiwanger überzeugt. Das Wirtschaftswunder in Deutschland liege für ihn schon darin, dass die Wirtschaft in den vergangenen Jahren noch nicht zusammengebrochen sei – bei dem, was man ihr zugemutet habe.

15.39 Uhr: Am neuen Koalitionsvertrag übt Aiwanger ebenfalls Kritik: Die Unternehmenssteuer müsse sinken, das finde sich im neuen Koalitionsvertrag zu wenig wieder – 25 statt 30 Prozent wären aus seiner Sicht angemessen. Auch Lohn- und Einkommensteuer müssten seiner Meinung nach gesenkt werden, zudem fehle die dringend notwendige Entlastung der Arbeitnehmer. Die Bundesregierung müsse auch bei der Aufrüstung der Bundeswehr, beim Bürgergeld und bei der Bekämpfung illegaler Migration liefern. „Oft zählen nicht nur die harten Fakten, sondern auch die Psychologie“, sagt Aiwanger. Nur so könne zum Beispiel der normale Bürger wieder mehr Sinn in der Arbeit sehen. „Mindestens 50 Prozent der Wirtschaft sind Psychologie“, ergänzt er in Anlehnung an Gipfel-Namensgeber Ludwig Erhard. Dabei müsse man auch die Medien wieder ins Boot holen. Der Ton in den vergangenen Jahren sei häufig so gewesen, „dass der Unternehmer der Verbrecher ist“.

15.42 Uhr: „Wir brauchen weniger Staat und mehr Freiheit“, fordert Aiwanger. Dazu gehöre auch das richtige „Hintergrundrauschen und die Musik“. Man müsse wieder Mut entwickeln und Fehler korrigieren. „Da hilft auch kein Jammern. Wer schuld ist, hilft am Ende nicht, wenn das Spiel verloren ist“, sagt er. „Wir müssen wieder wettbewerbsfähig werden, und dann können wir überlegen, wo wir Geld für Förderprogramme investieren.“ Sobald man Förderprogramme auflege, brauche man mehr Personal und Bürokratie. Besser wäre es, zum Beispiel in der Automobilindustrie, wenn die Produkte selbst ihre Kunden finden. Diese Grundlage sei nirgends besser verortet als in der Sozialen Marktwirtschaft. „Der Markt soll entscheiden, der Unternehmer soll entscheiden – und nicht Brüssel.“ Und weiter: „Wir dürfen die Ideologie nicht so weit voranstellen, dass sich die Wirtschaft dafür rechtfertigen muss.“

15.49 Uhr: Für Aiwanger beginnt der nötige Wandel im Mindset so: „Wir müssen als Deutschland besser werden und auch mal Fünfe gerade sein lassen.“ Dazu gehöre es auch, Fehler zuzulassen und einzugestehen. Sonst werde man am Ende niemanden mehr finden, der Verantwortung übernimmt. Neben dem geforderten Gesinnungswandel brauche es für den Freien Wähler auch eine Politik des Anpackens. „Es muss der berühmt-berüchtigte Ruck durch Deutschland gehen, und dieser Ruck muss heißen: Freiheit, Eigentum und Leistung.“

Die Impulsrede von Hubert Aiwanger (YouTube)

Laudatio – 30 Jahre Bayern Innovativ

  • Hubert Aiwanger, MdL, Stellv. Ministerpräsident, Bay. Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

15.51 Uhr: Im Anschluss an seine Impulsrede hält Aiwanger die Laudatio auf 30 Jahre Bayern Innovativ. „Wirtschaft lebt von Innovation“, sagt er. Bayern Innovativ lebe genau das – als Denkfabrik und Schnittstelle. „Ich gratuliere herzlich zu einem 30-jährigen Erfolgsjubiläum.“ Seit 1995 wird Bayern Innovativ als Innovationsnetzwerk vom Freistaat Bayern beauftragt, die bayerische Wirtschaft voranzutreiben. Die Wirtschaft bekomme durch Bayern Innovativ immer wieder eine Verjüngungskur, sagt Aiwanger an Rainer Seßner, den Geschäftsführer von Bayern Innovativ, gerichtet. „Mit dieser Denkfabrik haben wir ein Werkzeug im Werkzeugkasten, das andere Bundesländer in diesem Ausmaß nicht haben.“

Innovation Summit - Bayern schreibt Zukunft: Welche Technologien treiben das Wachstum?

  • Tobias Gotthardt, MdL, Staatssekretär, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
  • Andrea Martin, CTO, Ökosystem & Verbände IBM DACH – IBM Distinguished Engineer
  • Elisabeth L’Orange, Partner für AI & Data Deloitte
  • Francesco Sciortino, Co-Founder und CEO Proxima Fusion
  • Stefan Röbel, COO ARX Robotics
  • Moderation: Dr. Rainer Seßner, Geschäftsführer Bayern Innovativ

16.20 Uhr: Auf dem Innovation Summit von Bayern Innovativ geht es – natürlich – um Künstliche Intelligenz. Andrea Martin, CTO für Ökosystem & Verbände bei IBM DACH, hält den „Mut der Menschen und Unternehmen im Land“ für den wichtigsten Faktor, um im KI-Bereich international Schritt halten zu können. „Wir müssen ins Machen kommen, da tickt der gesamte angelsächsische Raum vom Denkmodell her einfach anders.“

16.30 Uhr: Elisabeth L’Orange, Partnerin für AI & Data bei Deloitte, sieht das größte Problem darin, „dass die Daten vieler Unternehmen nicht KI-nutzbar sind“. Unternehmen müssten verstehen, wie wichtig es sei, dass ihre Daten nicht in Leitz-Ordnern liegen, sondern digitalisiert in einer Datenbank verfügbar sind. „Der Zugang zu den Daten ist in Deutschland unsere größte Herausforderung.“

16.40 Uhr: Vor dem Hintergrund, die KI-Entwicklung im Land zu beschleunigen, wünscht sich Tobias Gotthardt, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, „eine Hypnoseaktion für alle Beamten und Beamtinnen in Bayern“. Jede und jeder solle in ihrem Amt denken: „Ich bin ein Möglichmacher, ich bin eine Genehmigungsbehörde.“

Weimers Klartext – Armand Zorn

  • Armand Zorn, MdB und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD
  • Ansgar Graw, WEIMER MEDIA GROUP

17.15 Uhr: Armand Zorn, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD, stellt sich nun dem Klartext-Gespräch. „Man dürfe nicht die nächsten Monate damit verbringen, die 18 Stimmen herauszufinden“, sagt er in Anspielung auf die Abweichler bei der Kanzlerwahl von Friedrich Merz. Mit einer Gratwanderung in der Zusammenarbeit rechnet er nicht, auch wenn der Koalitionsvertrag noch ein paar mögliche Knackpunkte habe. Die Themenfelder, bei denen Union und SPD am härtesten miteinander ringen, sind laut Moderator Ansgar Graw von der WEIMER MEDIA GROUP Migrationspolitik und Wirtschaft. „Hier muss ich widersprechen“, sagt Zorn. „In Sachen Wirtschaftspolitik bin ich durchaus optimistisch.“

17.22 Uhr: In der Ampelregierung waren laut Zorn die ideologischen Meinungen zwischen den Grünen und der FDP teilweise sehr weit auseinander und die SPD stand in der Mitte. In der neuen Koalition sei dies nicht so, zumindest bei den Kernfragen. „Planungssicherheit als Zeichen für die Wirtschaft ist wichtig“, das wurde getan. Man müsse aber darüber reden, inwiefern unsere Sozialsysteme noch tragfähig sind.

17.28 Uhr: In Deutschland bestehe reichlich Potenzial, dieses müsse man nutzen. „Von all den Staaten, in denen ich gelebt habe, ist das deutsche Verfassungssystem das beste“, sagt Zorn.

Impulsrede: So gelingt Deutschlands Zukunft: Vertrauen stärken, Verantwortung teilen, Kooperation leben

  • mit Prof. Dr. Ulrich Reinhardt, Wissenschaftlicher Leiter der Stiftung für Zukunftsfragen – Eine Initiative von BAT

17.31 Uhr: Ulrich Reinhardt, Wissenschaftlicher Leiter der Stiftung für Zukunftsfragen hält eine Impulsrede zum Thema: „So gelingt Deutschlands Zukunft: Vertrauen stärken, Verantwortung teilen, Kooperation leben“

17.40 Uhr: Studienergebnisse der Stiftung für Zukunftsfragen zeigen: nicht einmal jeder Zweite Deutsche vertraut Politikern. Grund dafür ist derselben Umfrage nach, dass in etwa die Hälfte der Befragten Politische Maßnahmen und Entscheidungen kaum noch nachvollziehen kann. 86 Prozent sagen, dass gegenseitiges Vertrauen gestärkt werden kann, indem ehrlich miteinander kommuniziert wird. Um Krisen zu meistern, sind gemeinsame Anstrengung und Kooperationen entscheidend, finden 86 Prozent. Die Ergebnisse legen nahe: mit einer besseren Kommunikation zwischen Politik und Bürgern, könnte wieder Vertrauen geschaffen werden.

Panel: Deutschland nach der Wahl: Die Krise als Chance

  • Dr. Alexander Horn, Geschäftsführer Lilly Deutschland
  • Christoph Kull, President Business Applications Proalpha
  • Falco Weidemeyer, Global Turnaround and Restructuring Leader EY
  • Moderation: David Whigham, Chefredakteur ntv

ntv-Talk live exklusiv mit Spitzenpolitikern

  • Philipp Amthor, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär
  • Christian Dürr, ehem. Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion
  • Prof. Dr. Veronika Grimm, Mitglied im Sachverständigenrat der Wirtschaft
  • Carsten Maschmeyer, Visionär, Mentor & Investor
  • Moderation: Isabelle Körner, Moderatorin und Reporterin ntv

LEG 2025 - Tag 1

Zum Programm Tag 1 des Ludwig-Erhard-Gipfels 2025 (07.05.2025)

NEUE WELTWIRTSCHAFTSORDNUNG
mit Co-Veranstalter bayme vbm vbw – Die bayerische Wirtschaft

 

LEG 2025 - Tag 2

Tegersee Summit: Berichterstattung

News-Ticker vom Ludwig-Erhard-Gipfel

Auf geht's Deutschland!

Ludwig-Erhard-Gipfel 2025: Auf geht’s Deutschland!

Deutschlands Zukunft: Orientierung, Führung und neues Wachstum

Impulse für Deutschlands Zukunft – Markus Söder zum Ludwig-Erhard-Gipfel 2025

Freiheitspreis der Medien:

Neue Weltwirtschaftsordnung

Finanzen

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TAgesticker - Zusammenfassung aller Beiträge

7.5.2025 - Ludwig-Erhard-Gipfel 2025 - Tag 1

8.5.2025 - Ludwig-Erhard-Gipfel 2025 - Tag 2

9.5.2025 - Ludwig-Erhard-Gipfel 2025 - Tag 3

Interviews

Im Interview: VBW-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt

Im Gespräch: Christian Pellis, CEO von Amundi Deutschland

Im Gespräch: Prof. Dr., Achim Schröder: Wie kommt Deutschland an günstigen Strom?

Im Gespräch: Prof. Dagmar Schuller über die Roboter von morgen

Im Gespräch: Bitpanda-CEO Lukas Enzersdorfer über die neuen Optionen der Geldanlage

Ein Land, wo wegen fehlender Aktienkultur viel Geld verschenkt wird?

Die Reportage vom Ludwig-Erhard-Gipfel 2025 - Markt und Mittelstand: Der Podcast

zu den Podiumsgästen des Ludwig-Erhard-Gipfels (YouTube)

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