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Was am deutschen Sozialstaat wirklich ungerecht ist – und was nicht - ein Buchtipp

| Thorsten Giersch | Lesezeit: 1 Min.

Georg Cremer analysiert den Sozialstaat jenseits von Populismus – faktenbasiert, differenziert und medienkritisch.

Buch & Laptop
(Foto: shuttersctock)

Alles schrecklich ungerecht?

Mythen rund um den Sozialstaat halten sich hartnäckig und unterwandern das demokratische System. Umso wichtiger ist es Georg Cremer, aufzuklären. Das gelingt dem ehemaligen Generalsekretär des Caritasverbandes in seinem neuen Buch „Alles schrecklich ungerecht?“ (Herder Verlag) ausgezeichnet.

Wohltuend seziert er Stück für Stück Halbwahrheiten zum deutschen Sozialstaat und benennt auch die, die das Spiel unterstützen – einschließlich der Medien. Zur Politik hält der habilitierte Volkswirt, der an der Universität Freiburg lehrt, eine gesunde Distanz: Fehler werden benannt, aber auch die Tatsache, dass gute Reformen immer wieder zerrissen werden.

Der Einfluss der Politik auf die Stimmung im Land sei gerade bei diesen Themen begrenzt. Lösungsansätze liefert Cremer gleich mit, sagt aber auch, dass handwerklich gute Reformen allein gegen Populismus nicht reichen werden. Nötig ist immer eine geschickte Kommunikation.

 

Georg Cremer, „Alles schrecklich ungerecht? (Herder Verlag)

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