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Carsten Maschmeyer: Warum ich meine Briefe jetzt mit KI schreibe

| Andreas Kempf

Investor Maschmeyer setzt auf Künstliche Intelligenz – für Krebsforschung, Gründerchancen und sogar beim Schreiben seiner Briefe.

Carsten Maschmeyer fordert mehr KI-Offenheit während einer Veranstaltung von Business Punk im Rahmen des Ludwig-Erhard-Gipfels. (Foto: LEG)

Von Andreas Kempf

Der Unternehmer und Investor Carsten Maschmeyer hat ein leidenschaftliches Plädoyer für die Chancen durch künstliche Intelligenz gehalten. Das wird die größte technische Revolution in der Geschichte“, sagt der 66-Jährige auf der DieBusinessPunk am Tegernsee . 

„KI erfordert exponentielles Denken. Das mögen wir Menschen nicht so“, begründet der Unternehmer, warum die neue Technologie auf Vorbehalte stößt. Exponenziell bedeute, dass man nach 31 Tagen auf 10,7 Millionen Euro komme, wenn man einen Cent jeden Tag verdoppele.

Die Chancen durch KI seien derzeit nur zu erahnen. „Die Revolution hat erst begonnen.“ So erfahre die Behandlung von Krebs neue Möglichkeiten, denn es bestehe nun die Möglichkeit kranke Zellen gezielt zu bekämpfen, ohne die Gesunden zu belasten. Man müsse die KI als dritten Arm annehmen und nutzen. Er könne zwar Vorbehalte verstehen, denn die Menschen hätten immer Ängste, wenn eine neue Technologie aufkommt. Das sei auch beim Internet der Fall gewesen. Und natürlich werden auch diesmal Tätigkeiten wegfallen.

Aber Verweigerung sei keine Lösung: „Jene, die KI anwenden, werden jene herauskicken, die sich verweigern“, fordert Maschmeyer deshalb potenzielle Gründer auf, beherzt die Gelegenheiten zu nutzen. Solch mutige Unternehmer seien jene, die voran gingen sowie selbst Dinge verändern und besser machen wollten. Bei der KI müsse man Risiken kleiner betrachten und dafür mehr die Möglichkeiten sehen, sagt Maschmeyer, der selbst vor zwei Jahren erstmals mit der Technologie in Berührung kam. Heute lasse er sich regelmäßig beim Verfassen von Briefen helfen, gibt der Unternehmer offen zu.

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