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Finanzierung > Finanzen & Restrukturierung

Früher handeln: Das ProSolvenz-Board als Frühwarnsystem gegen Insolvenzen

| Thorsten Giersch | Lesezeit: 2 Min.

Das ProSolvenz-Board zeigt, wie Betriebe Krisen vorbeugen, Liquidität sichern und Insolvenz vermeiden.

Schaubild
(MuM/ki)

von Midia Nuri für Markt und Mittelstand

Die Zahl der Insolvenzen steigt. Viele wären vermeidbar. Unser Board zeigt, wie Firmen gesund bleiben. 

Am Tag der Insolvenz kommt der Insolvenzverwalter ins Unternehmen. Das Amtsgericht beauftragt ihn. Ab dann nimmt das Insolvenzverfahren seinen Lauf, sei es in Eigenverwaltung, sei es als Planverfahren oder in Regelinsolvenz.

Doch nicht nur mit dem Insolvenzverwalter bekommen Unternehmer es in dieser unangenehmen Lage zu tun. Große Lieferanten, Banken, die Warenkreditversicherung und nicht zuletzt auf Sanierung spezialisierte Unternehmensberater – sie alle schalten sich, auch ungefragt, im Lauf des Verfahrens ein. Oder sogar schon vorher, wenn sich Schwierigkeiten abzeichnen. Unternehmer haben es dann mit einem komplexen Geflecht von Interessen zu tun. 

Was tun, damit es nicht so kommt? Worauf müssen Chefinnen und Chefs achten? Und welche Möglichkeiten gibt es im Fall der Fälle? Um solche und viel mehr Fragen zu beantworten, hat Markt und Mittelstand die Initiative ProSolvenz gestartet. Es wurde unter anderem ein Gremium geschaffen, das regelmäßig tagt und die wesentlichen Aufgaben rund um das Thema Insolvenzvermeidung diskutiert: das ProSolvenz-Board. Es liefert die Grundlage für eine tiefgehende Berichterstattung mit Nutzwertartikeln, die Betrieben jeder Größe helfen, rechtzeitig Liquiditätsengpässe zu erkennen und möglichst zu vermeiden. Und wir wollen eine regelmäßig erhobene Kennzahl etablieren, die zeigt, wie die „Insolvenzzahl von morgen“ aussehen wird.

Hier stellen wir das Board vor:

 

Britta Habekost

Britta Habekost arbeitet seit 13 Jahren als Head of Restructuring Wholesale in der Restrukturierung der Norddeutschen Landesbank in Hannover. Ihre Schwerpunkte sind große nationale und internationale Firmenkunden und Projektgeschäfte, Erfahrungen hat sie auch bei Immobilien, Schiffen, Flugzeugen und Finanzinstituten. Sie ist beratendes Mitglied des Landeskreditausschusses Niedersachsen. 

Britta Hübner

Britta Hübner ist Sanierungsexpertin und ­Gründerin von Hübner Management in Grünwald bei München. Sie restrukturiert angeschlagene Firmen, hat selbst in zahlreichen Unternehmen als Managerin auf Zeit die Wende geschafft. Hübner steht Betrieben in der Krise als Chief Restructuring Officer an der Seite, auf Restrukturierung spezialisierte Interimsmanagerin. 

Lucas F. Flöther

Lucas F. Flöther gehört zu den führenden Sanierungsexperten und Insolvenzverwaltern in Deutschland. Er hat mehr als 1000 Firmenpleiten betreut. Bei seiner Anwaltskanzlei Flöther & Wissing in Halle (Saale) steht bei der Sanierung nicht die Niederlage im Vordergrund, sondern der Neubeginn. Seit 2012 ist er Honorarprofessor für Zivil- und Insolvenzrecht an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 

Bernd Reich

Bernd Reich hat mehr als 37 Jahre Erfahrung mit Risiken rund um Warenkreditversicherungen. Er arbeitet als Head of Special Risk Management bei Coface Deutschland in Mainz und kennt sich aus mit Umstrukturierung, Firmenfinanzierung und Insolvenzvermeidung. Coface versichert nicht nur Warenkredite, sondern auch Wirtschaftsauskünfte, Bürgschaften und Factoring. 

Karsten Schulze

Karsten Schulze verantwortet bei FTI-Andersch in Frankfurt internationale Restrukturierungs- und Sanierungsprojekte. Er verfügt über mehr als 30 Jahre Berufserfahrung und hat in ausgewählten Projekten operative Managementverantwortung übernommen. Im Fokus seiner Arbeit stehen Unternehmen in den Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Erneuerbare Energien und Automotive. 

Der Beitrag erschien in der November-Ausgabe von Markt und Mittelstand 2025

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