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Führung ohne Dominanz: Warum Hierarchie in Unternehmen neu gedacht werden muss

| Thorsten Giersch | Lesezeit: 1 Min.

Die Managementexpertin Brigitte Witzer erklärt, warum Dominanz schadet und Augenhöhe Führung wirksamer macht.

Buch & Laptop
(Foto: shuttersctock)

Das Ende der Dominanz, Brigitte Witzer, Ariston

Brigitte Witzer betrachtet die Diskussion, wie viel Hierarchie in Unternehmen gut ist, seit Jahren aus der ersten Reihe. Sie war Verlagsleiterin, Managerin im Großkonzern, Professorin und betreut nun Führungskräfte als Coach. Schon vor 20 Jahren beerdigte sie in „Die Zeit der Helden ist vorbei“ einen veralteten Autoritätsbegriff.

In „Das Ende der Dominanz“ (Ariston Verlag) erklärt sie differenzierter als der Titel vermuten lässt, wie Führung auf Augenhöhe funktioniert, ohne das aufgesetzte Harmonie wie ein Duftspray durch den Raum wabert. Ihre These: Beschäftigte erwarten mehr Augenhöhe, weil sie sich seit Jahrzehnten auch im Privaten durchgesetzt hat: in der Ehe etwa, in der Kindererziehung. In Unternehmen haben die alten Konzepte in vielen Top-Etagen überlebt. Aber unten ist der Druck groß, agil und kollaborativ zu arbeiten. Das ist für Mittelmanager belastend. Für sie ist es nicht leicht, auf dominantes Verhalten zu verzichten, wenn sie selbst dominant geführt werden.

Das Ende der Dominanz, Brigitte Witzer, Ariston

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