Freitag, 13.04.2018
Die Gestaltung will mehr aus dem kompakten Seat machen: Recht zugespitzt laufen die Kanten und Linien aufeinander zu.

Foto: Seat

Die Gestaltung will mehr aus dem kompakten Seat machen: Recht zugespitzt laufen die Kanten und Linien aufeinander zu.

Technologie
Alternative zu Inlandsmarken

Der Seat Leon ST im Geschäftswagen-Check

Der Seat Leon ST hat alle Vorteile für einen Stammplatz im mittelständischen Fuhrpark auf seiner Seite – und kommt in vier verschiedenen Modellvarianten daher. Der dabei für Fuhrparkbetreiber interessanteste Wagen dürfte der Kombi sein.

Image: Europäisch, weil spanisch, und zudem fast schon deutsch wegen seiner Zugehörigkeit zum VW-Konzern, hat der Seat alle Vorteile für einen Stammplatz im mittelständischen Fuhrpark auf seiner Seite.

Nutzen: Recht zugespitzt laufen die Kanten und Linien beim Design des Seat Leon aufeinander zu. Die Gestaltung will mehr aus dem kompakten Wagen machen, er soll optisch größer wirken. Das gilt für jede der vier Modellvarianten, die vom dreitürigen Coupé über die Limousine mit fünf Türen und den Kombi ST bis zum Klein-SUV X-Perience reichen. Die Preisliste geht von 16.440 bis 40.060 Euro. Der dabei für Fuhrparkbetreiber interessanteste Wagen dürfte der Kombi sein. Sein Gepäckraum fasst bis zu 1.470 Liter. Das ist für einen Wagen von 4,54 Metern Länge ein recht beachtlicher Wert. Auch die Übersicht im Inneren des Fahrzeugs ist VW-typisch überzeugend. So befindet sich der Schalter für die Sitzheizung dort, wo er hingehört, nämlich bei der Bedienung der Klimaanlage. Die Mittelkonsole ist bis auf den Wählstock der Automatik und den Kippschalter der Parkbremse freigehalten von irritierenden Schaltflächen. Einfach zu betasten sind auch die Icons des Multimediacenters in der Cockpit-Mitte. Der Monitor bildet den einzigen farbigen Kontrast unter den ansonsten schwarzen Oberflächen der Funktionsabteilung.

Technik: Bei der Motorisierung kann der Dienstwagen aus einem umfangreichen Regal bestückt werden. Zu haben sind drei Dieselmotoren (86 bis 150 PS) und sieben Benzinmotoren von 86 bis 300 PS, deren Variantenbreite sich durch die Wahl von Handschaltung oder Automatik noch erhöht. Bei der Wahl der Fahrmodi ist auch die Anpassung des Fahrwerks deutlich zu spüren. Gerade in der Sport-Variante wird die Abstimmung bretthart.

Fazit: Die Alternative zu Inlandsmarken rollt aus Südwesteuropa heran. Der Spanier mit grundsolider deutscher Qualität ist vor allem in seinem mittleren Preisbereich ein bewährter Bewohner firmeneigener Fuhrparks.

Die Fahrzeuge wurden der Redaktion von den Herstellern zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Die technischen und Verbrauchsinformationen beruhen auf Herstellerangaben. 


Der Text gehört zu einem Thema aus der Markt-und-Mittelstand-Ausgabe 03/2018. Hier können Sie das Heft bestellen und „Markt und Mittelstand“ abonnieren.