Freitag, 09.03.2018
Ein Boxermotor allein macht auch aus dem Forester noch keinen unverwechselbaren Typ. Doch bei seiner Fangemeinde ist der SUV geschätzt.

Foto: Subaru

Ein Boxermotor allein macht auch aus dem Forester noch keinen unverwechselbaren Typ. Doch bei seiner Fangemeinde ist der SUV geschätzt.

Technologie
Grosser Wagen mit akzeptablem Stauraum

Der Subaru Forester im Geschäftswagen-Check

Allradgetrieben bewegt sich der Subaru Forester auch in unwegsamen Landschaften zum Ziel. Allerdings hat die Maschine ziemlichen Durst. Und irgendwie fehlt dem Geschäftswagen das eigene Profil.

Image: Geschätzt bei seiner Fangemeinde, schiebt sich der solide SUV seit Jahr und Tag durch Gelände und Asphaltstraßen. Nun probt er den Auftritt mit einem neuen Modellkleid für 2018.

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Nutzen: Allradgetrieben bewegt sich der Forester auch in unwegsamen Landschaften zum Ziel. Allerdings sind Steigungen mit einem Böschungswinkel von 25 Grad und mehr zu meiden. Zur großzügigen Gepäckablade eignet sich der 505 Liter große Kofferraum, der sich bei umgekippten Rücksitzlehnen verdoppelt und bei dachhoher Beladung 1.500 Liter beherbergen kann. Das sind keine besonders großzügigen Abmessungen, aber für eine Dienstfahrt mit sperrigen Ersatzteilen für mehrere Kundenaufträge reicht es. Immerhin ist eine Zuladung von 451 Kilogramm möglich. Die lassen sich mit dem Benzin-Boxermotor, der 240 PS leistet, durchaus leichtfüßig bewegen, etwa beim Spurt auf der Autobahn, wo erst nach Erreichen von 221 Kilometern pro Stunde Schluss ist. Allerdings hat die Maschine ziemlichen Durst: Sogar bei gemächlichem Normalbetrieb zieht sich der Verbrenner etwa 12 Liter auf 100 Kilometer aus dem 60 Liter fassenden Tank.

Technik:
Jede Menge elektronische Unterstützer geben dem Fahrer das Gefühl, nicht auf sich allein gestellt zu sein. So hält die Abstands- und Geschwindigkeitsregelung mit Hilfe von zwei in der Rückspiegelkonsole untergebrachten Frontkameras Distanz zum vorausfahrenden Fahrzeug. Für sichere Straßenlage sorgt der Spurhalte- und Spurleitassistent. Und wenn der Wagen im Stau zum Halten gebracht wurde, sorgt ein weiterer Assistent für allmähliches Anrollen.

Fazit:
Großer Wagen mit akzeptablem Stauraum und angenehmen Fahreigenschaften, dem aber irgendwie das eigene Profil fehlt. Ein Boxermotor allein macht auch aus dem Forester noch keinen unverwechselbaren Typ.

Die Fahrzeuge wurden der Redaktion von den Herstellern zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Die technischen und Verbrauchsinformationen beruhen auf Herstellerangaben. 


Der Text gehört zu einem Thema aus der Markt-und-Mittelstand-Ausgabe 02/2018, die am 2. Februar 2018 erscheint. Hier können Sie das Heft bestellen und „Markt und Mittelstand“ abonnieren.