Donnerstag, 16.09.2021

Kopp

Stephan Dörrschuck ist CEO der Heinrich Kopp GmbH.

Technologie
Gastbeitrag

Mut zur Energiewende: Warum die Elektrobranche große Verantwortung trägt

Nicht erst 2025, 2030 oder 2040 ist die Zeit für die Energiewende, sondern jetzt. Für die gesamte Elektrobranche ist der Green Deal ein Aufbruchssignal in eine extrem attraktive und spannende Zukunft.

Was hat der Klimawandel mit Home Automation zu tun? Eine ganze Menge! Denn im Rahmen der Gebäudeautomation werden u. a. Lösungen für ein effizientes und ganzheitliches Energiemanagement entwickelt und angeboten, die es Verbrauchern ermöglichen, Energie sinnvoll einzusetzen. Ergänzt man diesen Automatisierungsgedanken um die ressourcenschonende, nachhaltige Herstellung von Energie, wie beispielsweise mit Photovoltaikanlagen, ergänzt um einen Energiespeicher, leistet man damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Klingt nach weit entfernter Zukunft? Keineswegs! Klimaneutralität – die im European Green Deal als Ziel für das Jahr 2050 formuliert wurde – lässt sich im eigenen Zuhause nämlich bereits heute erreichen. Und zwar ganz einfach, indem man sein Eigenheim in ein Smart Home mit eigener Energieversorgung verwandelt.

Tragende Rolle der Elektrobranche

Der Green Deal verlangt den unabdingbaren Ausstieg aus fossilen Energieträgern und deren vollständigen Ersatz durch erneuerbare Energien. Es wird dabei eine moderne, ressourceneffiziente und wettbewerbsfähige Wirtschaft mit nachhaltigem Wachstum angestrebt. Der Elektrobranche wird beim Erreichen der ambitionierten Klimaziele eine tragende Rolle zuteil, denn ihre Akteure – von der herstellenden Industrie in nahezu allen Segmenten bis zum Installateur – können den notwendigen Wandel zu größerer Nachhaltigkeit nicht nur mitgestalten, sie haben auch die Chance entscheidende Weichenstellungen zu initiieren. Mit Komplettlösungen, Energieerzeugung und -speicherung sowie effizientem Energiemanagement stehen ihnen die Mittel dafür sogar schon zur Verfügung.

Klimaneutralität nur gemeinsam

Was dem Elektroinstallateur – einem wichtigen Bindeglied zwischen Hersteller und Verbraucher – jedoch oftmals fehlt, ist die Möglichkeit zum ersten wichtigen Schritt in das neue Geschäftsfeld, welches durch die Energiewende entsteht. Neben der Idee mangelt es an Ressourcen, um aktiv diesen Bereich zu bearbeiten. Darüber hinaus braucht er einen Partner, der ihm das vollumfängliche Rüstzeug an die Hand gibt, vernetzte, intelligente Energiemanagementsysteme zu implementieren. Und genau hier sehen wir bei Kopp unsere Rolle, denn diese gleichwohl verantwortungsvolle Aufgabe liegt bei den Unternehmen der Elektrobranche. Klimaneutralität geht nur gemeinsam und nur, wenn alle an einem Strang ziehen.

Ganzheitliche Energiemanagementsysteme als Lösung

Der Beschluss der Europäischen Kommission ist durch unsere Branche also nicht nur mit-, sondern maßgeblich zu gestalten. Denn die Emissionen müssen so schnell wie möglich sinken, während der Energiebedarf künftig jedoch weiter steigt. Die Welt wird deshalb zunehmend elektrischer. Doch auch für das E-Auto muss die Energie gewonnen, gespeist und gespeichert werden. Und was ist eigentlich, wenn man das Auto nicht bewegt? Wäre es nicht effizient und nachhaltig, wenn man die nicht benötigte Energie woanders einsetzen könnte, Energie also wirklich nur dann und dort nutzt, wenn und wo sie gebraucht wird? Das wäre nicht nur effizient und nachhaltig, sondern auch smart. Unternehmen müssen daher Komplettlösungen anbieten, die genau dies unterstützen – wie zum Beispiel unser Energiemanagementsystem für"das Haus der Zukunft", das Photovoltaik mit Smart Home kombiniert und zu einem ressourcenschonenden Verbrauch der dezentral generierten Energie beiträgt.

Willkommen im Haus der Zukunft

Von der E-Ladesäule fürs Auto über die PV-Anlage auf dem Dach bis hin zum smarten Schalter für die Rollläden – im Rahmen des Energiemanagements gleicht das Haus der Zukunft einer Art eigenem Ökosystem. Neue Gebäudeautomationssysteme befähigen Verbraucher zu einem bequemen, effizienten, nachhaltigen und weitestgehend vom öffentlichen Stromnetz unabhängigen Energiemanagement, das vor allem eines ist: smart. Denn sämtliche Anwendungen werden miteinander vernetzt, sodass die gewonnene Energie, gespeichert und intelligent genutzt werden kann. Viele Anwendungen, eine Komplettlösung – so startet die Zukunft schon heute.

Aufbruchssignal für die E-Branche

Nicht erst 2025, 2030 oder 2040 ist die Zeit für die Energiewende, sondern jetzt. Für die gesamte Elektrobranche ist der Green Deal ein Aufbruchssignal in eine extrem attraktive und spannende Zukunft. Kopp wird Teil dieser Zukunft sein. Wir wollen an diesem Green Deal so gut wie möglich partizipieren und haben die Weichen entsprechend gestellt. Gemeinsam im Schulterschluss können Unternehmen und Installateure Millionen von Haushalten davon überzeugen, dass Investitionen in Energieeinsparung nicht nur politisch gefordert und gefördert sind, sondern sich auch lohnen und mit mehr Komfort, Freude und Sicherheit im eigenen Zuhause einhergehen. Packen wir es an!

Über den Autor: Stephan Dörrschuck ist CEO der Heinrich Kopp GmbH. Mit über 7.000 Artikeln gehört das Unternehmen aus Kahl am Main, Bayern, zu den führenden deutschen Herstellern elektrontechnischer Produkte. Das Sortiment beinhaltet dabei auch ganzheitliche Gebäudemanagementsysteme sowie Komplettlösungen für die Bereiche Energie und Home Automation, die Photovoltaik, Speicherlösungen und E-Ladesysteme umfassen. Stephan Dörrschuck sieht in den Themen Nachhaltigkeit und Green Deal eine extrem spannende Zukunft, an der das Unternehmen nicht nur teilnehmen, sondern sie aktiv mitgestalten soll. Die Weichen dafür sind bei Kopp bereits gestellt.

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